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Donnerstag 01. November 2012

Am Freitag, dem 26. Oktober, lud die PCK zur vierten Nacht der Ausbildung ein. Und landete mit 852 Besuchern einen sensationellen Besucherrekord. Viele Schülerinnen und Schüler kamen mit ihren Eltern oder Großeltern, nicht nur aus Schwedt und der Uckermark, sondern sehr viele auch aus ganz Brandenburg und Berlin. Das war neu.

Warum ist PCK so interessant? "Wir glauben, PCK hat ein gutes Konzept, das jedes Jahr mit neuen Inhalten ausgebaut wird. Die Zusammenarbeit mit bewähren Partnern, die Werbung für dieses Event durch unsere Azubis und die Attraktion, die Raffinerie am Abend durchfahren zu können, hat wieder viele Besucher in die PCK gelockt", freute sich Geschäftsführer Dr. Andreas Hungeling über den riesigen Besucherandrang. Dazu kommt, dass PCK wie in jedem Jahr moderne Ausbildungsberufe anzubieten hat, beste Ausbildungsbedingungen, Bezahlung nach Tarif und die Auszubildenden zunehmend die Chance haben, nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz zu bekommen. Für den September 2013 bietet PCK die Ausbildungsberufe Chemikant, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Bachelor of Engineering Maschinenbau und Industriekaufmann/frau an.

Erstmals präsentierten sich Partnerfirmen aus dem Ausbildungsverbund bei der Nacht der Ausbildung: Regelmatic, UPM, Leipa, Verbio, IAB und das Oberstufenzentrum Uckermark. Alle Fachkabinette waren binnen kurzer Zeit mit Besuchern gefüllt. Die PCK-Azubis leisteten - wie immer - einen tollen Job und erzählten über ihre Ausbildung und erklärten chemische und physikalische Prozesse. Es hat wieder Spaß gemacht. Die Busrundfahrten durch die nächtliche Raffinerie mit den Besuchen in der Zentralen Messwarte und der IKS-Messwarte waren dabei ebenso ein Highlight wie die Superversorgung mit Boulette, Bratwurst, Salat und Kuchen. Die Live-Musik der Mannheimer Pop- Band „Sparks&Shilouettes" war in gelungener Schluss der "4. Nacht der Ausbildung".

Donnerstag 25. Oktober 2012

Studenten der Uni Kassel testeten in dieser Woche gemeinsam mit ihren Professoren und Kollegen der PCK im Flüssiggastanklager der Raffinerie in Schwedt/Oder einen Roboter zum Aufspüren von Gaslecks. Das Projekt betreuten Vertreter des Fraunhofer Institutes, der Universität Kassel, der Bundesanstalt für Materialforschung, der Firmen Severin, Telerob und Adleares sowie Wingas und PCK. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert dieses Projekt.

Der RoboGasInspektor ist ein mobiler, autonomer Roboter, der zum Aufspüren und Orten von Gaslecks entwickelt wurde und Industrieanlagen und Rohrleitungen selbstständig untersucht, mögliche Gaslecks aus der Ferne entdeckt und diese auch genau orten kann. Eine infrarot-optische Gasfernmesstechnik sorgt dafür, dass schwer zugängliche Orte inspiziert werden können, ohne in die zu kontrollierenden Bereiche einzufahren.

Auf dem PCK-Raffineriegelände wurde unter realen Anlagenbedingungen die Inspektion von Rohrbrücken, Rohrleitungen und Tanks demonstriert.

Der RoboGasInspektor erfüllte die an ihn gestellten Anforderungen. Insbesondere für PCK interessant war die Demonstration der Gasspürkamera, die für den Menschen nicht sichtbare Leckagen ortet und visualisiert. Diese Inspektionsarbeiten wurden während der Vorbereitung des Abschlusstestes in der Gaszerlegungsanlage und in einer Anlage zur Verarbeitung von schwerem Rückstand (Visbreaker) durchgeführt. Im Testbereich durchfuhr der Roboter eine enge Passage und betätigte ein Entwässerungsventil.

Die Planung, Überwachung und Dokumentation der Inspektionsvorgänge erfolgte aus einer Leitwarte, von der aus auch die Teleoperation des Roboters und eine Telemanipulation möglich sind.

PCK und die Uni Kassel sehen weitere Potenziale für eine Zusammenarbeit. „Wir wollen, dass Deutschland weiter die Nr. 1 in der Robotertechnik bleibt. Das ist ein Schlüsselbereich“, sagte Dr. Alexander Trettenborner aus dem Bundeswirtschaftsministerium. „Wir müssen zu einer kommerziellen Verwertung unserer Forschungen kommen. Wir müssen lernen, wie Geld gemacht wird. Hier haben wir ein Projekt, das uns Lehrbeispiele gibt, wie wir unsere Forschungsergebnisse nutzbar machen können.“

Dienstag 14. August 2012

Die PCK Raffinerie GmbH war am Samstag, den 11. August 2012, erneut Gastgeber der Landessiegerehrung des Chemiewettbewerbes „Chemkids“. Der Wettbewerb richtete sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die Aufgaben beinhalteten Experimente zu einem Gegenstand oder einer Erscheinung, die den Schülern im täglichen Leben begegnen. In den jeweiligen Ländern werden die Einsendungen von mehreren Lehrern korrigiert und bewertet. Dabei werden die Arbeiten in drei Kategorien von „sehr erfolgreich teilgenommen“ bis zu „teilgenommen“ eingeschätzt.

PCK engagiert sich seit nunmehr vier Jahren für „Chemkids“, um den naturwissen-schaftlichen Nachwuchs in der Region zu fördern. „Für uns ist die PCK mit ihrem beispielhaften Engagement ein Leuchtturm der Nachwuchsförderung. Wir sind froh und dankbar, Mitglieder zu haben, die sich so begeistert einbringen“ sagt Dr. Jana Scheunemann, Bildungsreferentin der NORDOSTCHEMIE.

Pro Schuljahr werden zwei Runden absolviert, in denen die besten Arbeiten mit dem Prädikat sehr gut ausgezeichnet und zur Auszeichnungsveranstaltung eingeladen werden. An der Frühjahrsrunde 2011/12 zum Thema „Geheimnis der Glibberkugel“ nahmen 133 Schülerinnen und Schüler aus 9 Grundschulen, 7 Gymnasien, 3 Grund- und Gesamtschulen und 2 Oberschulen teil. Und an der Herbstrunde „Rundis Kaugummi-Kummer“ beteiligten sich 200 Schülerinnen und Schüler. 

Die Zahl der Schwedter Schüler, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben, hat sich gegenüber 2011 erhöht. Drei Schüler, und zwar Celina Hohaus, Moritz Stoye aus der Grundschule am Waldrand sowie Florian Pataki aus dem Gaußgymnasium, haben den Preis des Chemiewettbewerbs erhalten. Marvin Teschner und Sebastian Zarnack aus dem Marie-Curie-Gymnasium Ludwigsfelde haben sich für die Endrunde in Mainz qualifiziert.

Freitag 13. Juli 2012

Gestern Abend erhielten 18 Auszubildende der PCK ihre Facharbeiterzeugnisse. Die PCK-Geschäftsführer, die Ausbilder und auch die Auszubildenden hatten Grund zu bester Laune: Zwei der Azubis schlossen ihre Ausbildung mit der Note "sehr gut" ab, 13 mit der Note "gut". Mit der Bestnote "eins" auf dem Zeugnis beendeten die beiden Chemikanten Michael Brösangk und Sandro Wysniewski ihre Ausbildung bei PCK.




Ihre Zeugnisse erhielten gestern:

  • 8 Chemikanten (alles vorzeitige Auslerner)
  • 1 Industriemechaniker (vorzeitiger Auslerner)
  • 4 Elektroniker für Automatisierungstechnik (alles vorzeitige Auslerner) sowie     
  • 5 Industriekaufleute (davon zwei übernommene Azubis aus dem in Insolvenz gegangenen Walzwerk Niederfinow GmbH).

Eine Chemikantin bekam einen unbefristeten Arbeitsvertrag, die anderen sieben Chemikanten haben einen 4-Jahresvertrag mit der PCK unterschrieben. Drei Industriekaufleute wurden ebenfalls befristet eingestellt.

Geschäftsführer Dr. Andreas Hungeling war sehr stolz auf die Prüfungsergebnisse und dankte den Auszubildenden für ihre guten Leistungen. Sein Blick ging aber auch in Richtung Ausbilder und Ausbilderinnen, die unsere Lehrlinge mit Geduld, aber auch Konsequenz und hoher Fachkompetenz durch die Ausbildung geführt haben.

Rainer Klauschke, Referent für gewerblich-technische Berufe an der IHK Ostbrandenburg, überreichte den Auszubildenden mit einem Abschluss ab 87 Punkten Informationsmaterial zur Begabtenförderung, diese sieht beispielsweise eine Qualifizierung zum Fachwirt oder Industriemeister vor.

Fünf Azubis der PCK-Azubis (das sind vier Elektroniker für Automatisierungstechnik und ein Industriemechaniker) werden im Herbst ein Studium an Hoch- und Fachhochschulen in Berlin, Dresden, Zwickau und Leipzig aufnehmen. Diesen fünf Auszubildenden überreichte schon Ende Mai der Leiter Energie- und Instandhaltungsservice Thomas Schulze den Förderbescheid für eine PCK-Studienförderung.

Freitag 15. Juni 2012

Seit 2010 vergibt die PCK Raffinerie GmbH jährlich einen Förderpreis für naturwissenschaftliche Exzellenz an je zwei Abiturientinnen und Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule „Talsand“. Der PCK-Preis würdigt herausragende schulische und außerschulische Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern und das soziale und gesellschaftliche Engagement der Preisträger.

PCK-Geschäftsführer Dr. Andreas Hungeling: „Mit diesem Preis fördern wir exzellente naturwissenschaftliche Arbeit sowie gesellschaftliches Engagement in der gymnasialen Oberstufe beider Schulen.“


Die Preisträger 2012 sind: Marc-Philipp Bismar und Julia Werner vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium und Tatjana Bril und Nikola Jankovic von der Talsand-Schule.

Die Jury entschied sich für Julia und Marc-Philipp, weil beide Schüler neben exzellenten Leistungen in allen Abiturfächern auch vorbildliche Klassenkameraden waren. Ihre Abi-Durchschnittsnoten von 1,0 und 1,2 zeigen, dass sich die enormen Fähigkeiten der beiden aber nicht nur auf diese Fächer beschränken. Beide waren für ihre Mitschüler auch des Öfteren erste und letzte Hilfe in allen Unterrichtsfächern. Beide kamen regelmäßig bei den Mathematikolympiaden bis in den Regionalwettbewerb. Marc-Philipp schaffte dort in diesem Jahr die enorme Punktzahl von 38 von 40 möglichen und nahm wieder an der Landesolympiade teil. Im Känguru-Wettbewerb der Mathematik waren beide diejenigen, die die größten Sprünge vollführten.

Tatjana aus der Talsandschule verfügt über ein anwendungsbereites und geordnetes Fachwissen und sichere Methodenkompetenz. Soziales Engagement hat sie bei der selbstständigen Organisation und Durchführung von Nachhilfeunterricht im Fach Mathematik für Schüler der Klasse 10 im Schuljahr 2010/2011 bewiesen.

Ihr Schulkamerad Nikola zeigte Ehrgeiz und Ausdauer bei der Lösung komplexer Sachverhalte, besonders in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften.

Engagiert unterstützte er als „Assistenzlehrer“ die betreuende Lehrkraft bei Trainingslagern für Grundschüler der AG „Robotik“.

Dass er in angemessener Zeit konzentriert arbeiten kann und eine hohe geistige Aktivität beim Lösen komplex vernetzter Aufgaben besitzt, konnte er durch die erfolgreiche Teilnahme an Mathematikolympiaden unter Beweis stellen.

Der PCK-Preis für naturwissenschaftliche Exzellenz ist mit 1200 Euro dotiert.
Der Preis wird durch eine Jury vergeben, die sich aus jeweils zwei Vertretern der PCK Raffinerie GmbH, des Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule „Talsand“ zusammensetzt.  

Montag 04. Juni 2012

Der ehemalige russische Vizepremierminister und frischgebackene Rosneft-Präsident Igor Setschin besuchte am 31.5.2012 die PCK. Er war in Begleitung des BP Europa S.E. Vorstandsvorsitzenden Michael Schmidt und Rick Johnson, Konsortial- und Betriebsausschussmitglied PCK, sowie einer Delegation hochrangiger Rosneft-Manager, darunter 1st Vice President Eduard Khudainatov.
 
Igor Setschin und seine Begleiter waren sehr interessiert und begeistert von der Unternehmenspräsentation sowie der Werkrundfahrt, bei der sie auch die zentrale Messwarte besucht haben. „PCK ist eine tolle Raffinerie mit einer exzellenten Leistung.“, betonte Igor Setschin.

Donnerstag 08. März 2012

In der PCK Raffinerie haben 19 Auszubildende ihre Lehre erfolgreich beendet. Darunter zwei Industriemechaniker, die im Rahmen eines dualen Studiums ihre Bachelorausbildung an der Fachhochschule Wildau fortsetzen. Am 28. Februar überreichte Ausbildungsleiter Werner Lehmann die Zeugnisse an die Jungfacharbeiter. Alle Auszubildenden haben ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen, dazu zählen neben den schon genannten Azubis im dualen Studium 12 Chemikanten, vier Industriemechaniker sowie eine Industriekauffrau.

Nach den vorläufigen Prüfungsergebnissen haben zwei PCK-Azubis ihre Ausbildung mit sehr gutem Ergebnis abgeschlossen: Sylvie Fitzner als Chemikantin und Marcus Ehm (duales Studium Industriemechaniker/Bachelor of Engineering Maschinentechnik). Sieben Auszubildende haben ihre Ausbildung mit „gut“ abgeschlossen, darunter fünf Chemikanten. Vier Jungfacharbeiter haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, weiteren zehn jungen Facharbeitern übergab Personalchef Jens Haselow einen – mitunter über mehrere Jahre laufenden – befristeten Arbeitsvertrag.

„Ihre Ausbildung bei PCK ist eine sehr solide Basis für Ihr gesamtes Berufsleben“, beglückwünschte PCK-Geschäftsführer Dr. Andreas Hungeling die jungen Facharbeiter. „Wir haben bei PCK eine Ausbildung von sehr hohem Niveau. Das schlägt sich auch in der hohen Erfolgsquote bei den Facharbeiterabschlüssen wieder. Die Durchfallerquote ist bei PCK fast gleich Null. Es ist unsere Philosophie, die jungen Menschen an die Hand zu nehmen und sie erfolgreich durch die Ausbildung zu führen.“

Dienstag 21. Februar 2012

Eine spannende Frage für 24 Kinder der Schwedter Kita „Friedrich Fröbel“ in der Liebigstraße. Sie werden heute mit 10 Auszubildenden der PCK das tun, was sonst nur Erwachsene dürfen: Sie sind Forscher.

Bekleidet mit Mini-Schutzbrillen und Kindersicherheitskleidung gehen sie dem Wasser auf den Grund. Und es gibt ja so viel für die 24 Vorschulkinder zu untersuchen:

  • Können Reißzwecken schwimmen?
  • Warum können Fische mal oben und mal unten schwimmen?
  • Wie viel Zucker passt in ein Liter Wasser?

An fünf Stationen testen die Kinder mit den PCK-Azubis die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Wasser. Für ihre Neugier und ihre kindliche Experimentierfreude sind die Kinder mit ihrer Kita vom „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet worden.

Unlängst machten sich die 24 Nachwuchsforscher einen Namen in der Kinder-Uni in Schwedt, wo sie nicht nur dem Vortrag aufmerksam folgten, sondern auch ziemlich viele Fragen stellten.

Die PCK wird auch in der Zukunft Kindergärten und Schulen dabei unterstützen, schon im Vorschul- und Grundschulalter Kinder zu ermuntern, immer schön neugierig zu bleiben und sich mit den Fragen zu beschäftigen, die unsere Welt zusammenhalten: nämlich den Naturwissenschaften.

Donnerstag 26. Januar 2012

Am 26. Januar 2012 fand in der PCK Raffinerie GmbH von 9:30 bis 11:00 Uhr eine Großübung statt. Simuliert wurde ein Notfall, bei dem in der Regeneration der Rauchgasentschwefelungsanlage der PCK eine Leitung abriss und Schwefeldioxid austrat. Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht und die Nachbarn sofort alarmiert und vor Gefahr geschützt werden. Die Behörden und die Öffentlichkeit wurden über die Leckage informiert.
 
Alles klappte perfekt und schnell, so dass die Einsatzleitung und auch die Werkeinsatzleitung der PCK sehr zufrieden waren.
 
In der PCK werden Alarmsituationen regelmäßig durchgespielt, um im Ernstfall schnell und richtig reagieren zu können.

Mittwoch 07. Dezember 2011

Im Frühjahr 2011 hat die PCK mehr als 40 Schulen in den Landkreisen Uckermark und Barnim angeschrieben, um Schülerinnen und Schüler im Jahr der Chemie anzuregen, sich an den Chemiewettbewerben "Chemkids" und "H2O – mach's bunt!" zu beteiligen.

Die Grundschule „Astrid-Lindgren“ und die Grundschule „Am Waldrand“ folgten dem Aufruf und nahmen an den Wettbewerben teil. Insgesamt reichten rund 20 Schülerinnen und Schüler Wettbewerbsarbeiten ein.
Die PCK hatte in ihrem regionalen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb eine Prämierung der aktivsten Schulen versprochen. Ziel dieser Prämierung ist es, die Schulen bei der Ausgestaltung eines naturwissenschaftlich orientierten Unterrichtes zu unterstützen.

Heute lösen wir unser Versprechen ein: Jede der beiden Schulen erhält im Rahmen der Aktion „Pro Chemieunterricht“ einen Scheck über 1000 Euro aus den Händen des Vorsitzenden des Vorstandes des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie und PCK-Geschäftsführers Dr. Andreas Hungeling und Dr. Jana Scheunemann, der Bildungsreferentin der NORDOSTCHEMIE.

Die NORDOSTCHEMIE und die PCK möchten mit dieser Spende ein Zeichen setzen und die Schulen in unserer Region anregen, sich noch stärker als bisher dem naturwissenschaftlichen Unterricht zuzuwenden.

Aktion „Pro Chemieunterricht“:
Im Juni 2004 haben die Chemieverbände Nordost die Aktion „Pro Chemieunterricht“ gestartet. Die Mitgliedsunternehmen wurden dazu aufgerufen, einer Schule in ihrer Nähe Geld für den Chemieunterricht zu spenden. Die Chemieverbände Nordost verdoppeln diese Spende. Insgesamt beteiligten sich seit Beginn der Spendenaktion im Jahr 2004 50 Chemieunternehmen in den ostdeutschen Bundesländern an „Pro Chemieunterricht“. Dabei wurde an mehr als 120 Schulen gespendet.

Schülerwettbewerb „Chemkids“:
Im Jahr 2003 hat die NORDOSTCHEMIE gemeinsam mit engagierten Chemielehrern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen einen Experimentalwettbewerb für Schüler der 5. bis 8. Klassen gestartet. Seitdem ist die NORDOSTCHEMIE Hauptsponsor der Chemkids. Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 wurde der Wettbewerb auch in Berlin und Brandenburg gestartet. Seit dem Jahr 2009 nun auch in Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt haben in den letzten beiden Runden 3166 Kinder ihre Arbeiten eingereicht, 1434 von ihnen sind Mädchen. Die Arbeiten zeigen die große Begeisterung und viel Phantasie. Informationen zum Wettbewerb finden stehen im Internet unter www.chemkids.de.


Schülerwettbewerb „H2O – mach’s bunt!“:
Der Fonds der Chemischen Industrie hatte mit Unterstützung des Forums Chemie einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Unter dem Motto „H2O – mach‘s bunt!“ war die Kreativität von Schülerinnen und Schülern gefragt: Sie sollen mit Pflanzenfarbstoffen als Indikatoren für den Säuregrad (pH-Wert) verschiedener Wasserproben experimentieren. Es galt, eine möglichst bunte Farbpalette herzustellen. Die Sieger des bundesweiten Schülerwettbewerbs wurden am 16. September verkündet: In der Altersgruppe 8 bis 12 Jahre gewann die 6. Klasse der Mittelschule Flöha-Plaue bei Chemnitz. Die 10. Klasse der Johannes-Vincke-Schule aus Belm bei Osnabrück siegte in der Altersgruppe 13 Jahre und älter.

Dienstag 15. November 2011

Mit einem festlichen Akt wurde am Freitag, dem 11. November 2011, um 11:00 Uhr der neu gestaltete Bühnenturm durch den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck eingeweiht. Gleichzeitig feierte die PCK Raffinerie GmbH 50 Jahre Raffineriestandort und 20 Jahre Privatisierung.
Die Idee, den Bühnenturm zu verschönern, existierte schon lange. Der Bühnenturm soll mit künstlerischen Mitteln eine Brücke bauen, die Deutschland mit Polen verbindet und ein Wahrzeichen für die Stadt und die Region sein.
Am 22.02.2011 wurde der Fördermittelantrag der Stadt Schwedt/Oder bewilligt, den Bühnenturm als Sinnbild für die Zusammenarbeit der deutsch-polnischen Kultureinrichtungen neu zu gestalten. Unterstützt wurde das Projekt durch Fördermittel aus dem Programm INTERREG IVA der Europäischen Union.

Seitdem ist viel passiert. Die Stadt schrieb das Vorhaben öffentlich aus. Die Projektgruppe des Künstlers Hartmut Lindemann und seiner polnischen Künstlerpartner erhielt den Zuschlag. In mehreren Workshops nahm das deutsch-polnische Künstlerkonzept inhaltlich Gestalt an. Der Bühnenturm wurde im Sommer eingerüstet und von nun an konnte man beobachten, wie deutsche und polnische Künstler den Bühnenturm im Trompe-l'œil-Stil (frz. „täusche das Auge“) bemalten. Der größte Teil der ca. 2000 m² großen Bühnenturmfassade ist fertig und kann jetzt schon bewundert werden. Auch wenn die Arbeiten erst im Frühjahr des nächsten Jahres ihren endgültigen Abschluss finden - der Bühnenturm ist schon jetzt etwas ganz Besonderes, genauso wie das längste Fassadengemälde Deutschlands vor den Toren der PCK Raffinerie GmbH.
Die Entwicklung der Stadt Schwedt/Oder war und ist eng mit dem Wachsen des Werkes verbunden. Als Dank für die gemeinsame Erfolgsgeschichte und Geschenk an die Stadt Schwedt/Oder beteiligte sich PCK an dem von der EU geförderten deutsch-polnischen Projekt zur Fassadengestaltung des Bühnenturms der ubs.

In ihrer 50jährigen Entwicklung wuchs die PCK zu einer der modernsten und effizientesten Raffinerien in Europa. Diese Geschichte wurde aufgeschrieben und liegt jetzt als Buch vor. Der Geschäftsführer der PCK Raffinerie GmbH, Jos van Winsen, stellte das Buch in Anwesenheit der beiden Autoren Gerd Bukowski und Dr. Heinz Limmer und des Verlegerehepaares Stekovics an diesem Tag zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.
Das Buch ist unter dem Titel „Vom Vorzeigebetrieb zur Spitzenraffinerie – Die Geschichte der Erdölraffinerie in Schwedt/Oder“ im Buchhandel für 19,80 Euro erhältlich.

Mittwoch 02. November 2011

Seit Ende Oktober gewinnt die PCK auch Strom aus Photovoltaikanlagen. In der Nähe der PCK-Ausbildung wurden zwei Photovoltaikanlagen installiert. Die feste Photovoltaikanlage ist mit 22 Modulen und einer Leistung von 5 kW ausgelegt, die nachgeführte – bei dieser geht die Solarfläche mit der Sonne - erzeugt mit 28 Modulen eine Leistung von 6,3 kW.
In den nächsten Tagen wird der Energiemix durch eine Windkraftanlage (Leistung von 2,4 kW/h) komplettiert.

Warum machen wir das als PCK?

Diese kleinen Energieanlagen bieten den PCK-Auszubildenden hervorragende Möglichkeiten, sich mit dieser Art von Energieerzeugung vertraut zu machen. Mit den installierten Auswertesystemen können sie die Leistungen der Anlagen erfassen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen anstellen. Und sie können den Einfluss der Sonne bzw. des Windes auf die Energieerzeugung nachweisen und daraufhin Sinnfälligkeitsstudien erarbeiten.

Neben der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erhalten die Auszubildenden außerdem Informationen zur
Photovoltaiktechnologie, zur Regelung, Steuerung und Elektrik dieser Technik sowie zur Einspeisung dieser Energie ins Stromnetz.

Zur Verbesserung der Energieeffizienz hat die PCK die Beleuchtung des Parkplatzes vor ihrem Verwaltungsgebäude komplett auf LED-Leuchten umgerüstet und damit den Energieverbrauch für die Beleuchtung um mehr als zwei Drittel reduziert. Durch das nun direkt strahlende weiße Licht ist der Parkplatz nachts auch besser ausgeleuchtet.

Realisiert wurden diese Projektvorhaben mit den regionalen Firmen SBU Photovoltaik GmbH (Schwedt), Cegelec Contracting GmbH (Schwedt), Neumann & Seebach GmbH (Schwedt) sowie den PCK-Fachbereichen Projektabteilung, Energieservice und Kontraktorbetreuung.

Dienstag 18. Oktober 2011

In der PCK Raffinerie GmbH wurden im September und Oktober vier Führungspositionen neu besetzt. Der Wechsel war erforderlich, weil drei erfahrene PCK-Manager in den nächsten Monaten in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Der langjährige Raffinerieleiter Detlev Dietrich übergibt seine Funktion an den bisherigen Chefbereichsingenieur Michael Bräuer. Dem Personalchef Peter Prosch folgt Jens Haselow und die Verantwortung für Rechnungswesen und Controlling geht aus den Händen von Uwe Karsten an Silvia Uhliar. Die bisherige Leiterin des Bereiches Einkauf und Standortmanagement wiederum übergibt an Jana Rähse.

In dieser neuen Konstellation erreicht die PCK in ihrem Managementteam eine Frauenquote von beachtlichen 27 Prozent. "Vor allem aber ist es uns gelungen, die Führungspositionen intern neu zu besetzen. Das neue Managementteam steht nun vor der Aufgabe, die PCK nach ihrem Jubiläumsjahr erfolgreich in die Zukunft zu führen", sagte Geschäftsführer Jos van Winsen bei der Übergabe der Verantwortung an die leitenden Angestellten.

Montag 06. Juni 2011

Die PCK Raffinerie GmbH verstärkt ihre Aktivitäten in der Nachwuchsförderung. Dabei unterstützt das Unternehmen vor allem Spitzenleistungen der Auszubildenden und exzellente Arbeit in den Fachbereichen.

Zurzeit haben 49 Mitarbeiter und Auszubildende eine Fördervereinbarung mit der PCK abgeschlossen. 10 davon für ein Direktstudium, 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter studieren berufsbegleitend, 8 Auszubildende absolvieren eine duale Ausbildung und werden neben dem Beruf ihr Chemie- oder Maschinenbaustudium mit einem Bachelor abschließen.

Bewerben können sich für eine Fördervereinbarung PCK-Mitarbeiter sowie Auszubildende der PCK. Bei der Auswahl – mit wem die PCK eine Fördervereinbarung abschließt - steht neben der Leistung vor allem der Bedarf der PCK im Vordergrund. Das Unternehmen wählt ergebnis- und bedarfsorientiert. Dabei sind beste Leistungen in der Ausbildung, der Bedarf in der entsprechenden Berufsgruppe, Leistungsbereitschaft und Sozialkompetenz entscheidende Kriterien.

Während des Direktstudiums ruht das Arbeitsverhältnis mit der PCK. In der Fördervereinbarung sind Rechte und Pflichten beider Vertragspartner geregelt. So verpflichten sich die Studenten, gute Studienergebnisse zu erreichen und zum Semesterende über die Studienergebnisse zu informieren. PCK im Gegenzug zahlt die Studiengebühren und ein Grundstipendium, das der Höhe des Ausbildungsentgeltes des 4. Lehrjahres – etwa 900 Euro – entspricht. Ab dem 2. Semester können sich die Studenten auch um ein Leistungsstipendium bei der PCK bewerben. Ein Notendurchschnitt von 2,0 oder besser wird von der PCK mit zusätzlich 250 Euro pro Monat belohnt.

Einen Anspruch auf einen Arbeitsplatz bei PCK bedeutet diese Fördervereinbarung allerdings nicht. Natürlich ist PCK daran interessiert, den gut ausgebildeten Absolventen einen interessanten Arbeitsplatz anzubieten.

Mit den abgeschlossenen Vereinbarungen unterstützt die PCK viele Jugendliche bei ihrer Karriere und will jugendlichen Ingenieurnachwuchs an das Unternehmen binden.

Ende Juni werden zum zweiten Mal je zwei Abiturientinnen und Abiturienten des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums und der Gesamtschule Talsand mit dem PCK-Preis für naturwissenschaftliche Exzellenz ausgezeichnet und können sich über 1.200 Euro freuen. PCK würdigt mit diesem Förderpreis herausragende schulische und außerschulische Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern und deren soziales und gesellschaftliches Engagement.

Freitag 27. Mai 2011

unter dieser Überschrift steht der diesjährige PCK-Messestand auf der „Inkontakt“. Das Jahr 2011 ist das internationale Jahr der Chemie. Chemische Forschung und Industrie tragen entscheidend dazu bei, neue Energiequellen zu entwickeln, die wachsende Weltbevölkerung zu ernähren und schonender mit Ressourcen umzugehen.

Das Messeteam hat sich auf viele Besucher und vor allem viele Fragen eingestellt. Erfahrene PCK-Kollegen stehen an dem schon etablierten PCK-Messestand und reden mit den Besuchern über Themen wie Energie der Zukunft, fossile bzw. Biokraftstoffe (Stichwort E10), alternative Energien bis hin zur Energieeffizienz.

Vor allem aber können sich Schulkinder fühlen wie in einem Labor: Verkleidet mit Kittel, Brille und Handschuhen zaubern sie buntes Wasser und lernen verstehen, wie genau Laborantinnen arbeiten. Auf jeden Fall sollen die kleinen Messebesucher Spaß an der Sache haben. Das PCK-Messeteam hat sich gewappnet und rechnet mit vielen Besuchern, denen Fragen auf dem Herzen liegen – beispielsweise zur PCK-Ausbildung oder zur Geschichte der PCK. Denn die Raffinerie befindet sich im Jubiläumsjahr und feiert nicht nur 50 Jahre Raffineriestandort, sondern auch 20 Jahre Privatisierung. Schauen Sie doch mal an unserem Stand vorbei – und gewinnen Sie einen iPod beim Wii-Mario-Kart-Gewinnspiel!

Montag 14. März 2011

beteiligte Partner:

  • Euroregion Pomerania
  • Stadt Schwedt/Oder
  • Stadt Chojna
  • PCK Raffinerie GmbH
  • Uckermärkische Bühnen Schwedt



Ziele des Investitionsvorhabens

  • Aufmerksamkeit schaffen, über die Stadt ausstrahlen
  • Image fördern, Stadtbild verbessern und Attraktivität steigern,  neuer Anziehungspunkt
  • Dank der PCK Raffinerie GmbH an die Stadt für 50 gemeinsame erfolgreiche Jahre und 20 Jahre Privatisierung
  • Ziele PCK: Projekt ist wichtige Investition für das Stadtmarketing, Impulsgeber für Neues
  • Steigerung Lebensqualität, Identitätsschaffung
  • die intensive dt.-poln. Zusammenarbeit der ubs wird künstlerisch nach außen transportiert (das Innere wird nach außen gekehrt)
  • Schaffung eines neuen Bindegliedes zwischen poln. und dt. Kunst und Kultur
  • bessere Wahrnehmung der grenzüberschreitenden Tourismusregion Unteres Odertal
  • Gestaltung des Bühnenturms mit dem Ziel, die ubs als grenzüberschreitende kulturtouristische Wirkungsstätte und Zentrum deutsch-polnischer Begegnungen herauszustellen und aufzuwerten



geplanter Ablauf des Projektes und Aufgabenverteilung

  • 3 Arbeitsphasen geplant
  • alle Arbeitsphasen werden in dt.-poln. Gemeinschaftsarbeit durchgeführt (von der Idee bis zur Realisierung mit dt. und poln. Akteuren)


1. Phase:

  • Gründung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der
  • beteiligten Projektpartner zur Begleitung des Vorhabens,
  • Ausschreibungsverfahren,
  • Durchführung eines dt.-poln. Workshops


2. Phase:

  • bauliche Vorbereitung des Bühnenturms



3. Phase:

  • Realisierung der Fassadenkunst auf dem Bühnenturm



Aufgabenverteilung
Aufgaben der Stadt:
Fördermittelbeschaffung, Vorbereitung und Organisation des Künstlerworkshops, Künstlerausschreibung

Aufgaben ubs:
u.a. Übernahme der Bauherrenfunktion von der Bauantragsstellung, der Bauüberwachung bis zur Bauabnahme, Beteiligung am Künstlerworkshop

Aufgaben PCK:
u.a. Sicherstellung Kofinanzierung Fördermittel, Vorbereitung des Untergrundes des Bühnenturmes für die Fassadenkunst

Finanzierung des Gesamtprojektes:


Kofinanzierung und Vorbereitung
des Untergrundes für die Fassadenmalerei PCK

Investitionskosten

  186.000,00 €

Sonstige Kosten (u.a. Workshop etc.)

    39.000,00 €

Summe

   225.000,00 €

davon Fördermittel Interreg IV A

   191.000,00 €

Montag 14. März 2011

Am 11.11.1960 wurde in Schwedt/Oder der Grundstein für eine moderne Erdölraffinerie gelegt. Mit diesem Schritt begann die neue Geschichte für das kleine Ackerbauerstädtchen an der polnischen Grenze, das vom 2. Weltkrieg völlig zerstört war. Aus allen Teilen der damaligen DDR kamen Tausende junger Menschen nach Schwedt, um das Erdölverarbeitungswerk aufzubauen. Schwedt wurde der Inbegriff für Jugend, Entwicklung, modernes Leben. Die weitere Entwicklung der Stadt war von nun an eng mit dem Wachsen der Erdölraffinerie verbunden. Die Menschen in der Region sagen deshalb auch heute: „Schwedt ist PCK“.

In ihrer 50jährigen Entwicklung wuchs die PCK zu einer der modernsten und effizientesten Raffinerien in Europa. Wichtige Innovationsschübe erlebte die Raffinerie mit dem Aufbau von Konversionsanlagen Ende der siebziger/Anfang der achtziger Jahre sowie mit der Übernahme der Raffinerie durch deutsche und internationale Mineralölgesellschaften Anfang der 90er Jahre.

In den 20 Jahren seit der Privatisierung haben die Gesellschafter der PCK Raffinerie GmbH – heute sind das die Shell Deutschland Oil GmbH, die Ruhr Oel GmbH sowie die Raffineriebeteiligungsgesellschaft AET mbH (TOTAL, ENI) – 2 Mrd. Euro für Modernisierung und Umweltschutz in den Raffineriestandort investiert. Heute zählt die PCK Raffinerie GmbH zu den Spitzenraffinerien Europas.

Nun stehen die Stadt Schwedt und die PCK vor neuen Herausforderungen. Ab 2015 werden viele der erfahrenen Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, die demographische Entwicklung ist rückläufig . Die PCK und die Stadt Schwedt brauchen Nachwuchs – exzellente neue Mitarbeiter, die auf den ersten Blick von Schwedt überzeugt werden,  hier ihre Kreativität und Leistungsfähigkeit einbringen und das Leben in der Stadt mitgestalten.

Als Dank für die 50-jährige gemeinsame Erfolgsgeschichte und Geschenk an die Stadt Schwedt beteiligt sich die PCK an dem Projekt Fassadengestaltung Bühnenturm der Uckermärkischen Bühnen. Der mit Hilfe der trompe l’oeil- Malerei gestaltete Bühnenturm soll ein neues Wahrzeichen für Schwedt werden, das die Stadt mit ihren polnischen Nachbarn stärker verbindet und Besucher von nah und fern verblüfft und beeindruckt.

Ein Wegweiser in die gemeinsame Zukunft.

Dienstag 25. Januar 2011

PCK voll ausgelastet trotz Überkapazitäten bei Raffinerien

Die PCK Raffinerie GmbH in Schwedt/Oder hat im vergangenen Jahr fast 11 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet (2009: 11,5 Mio Tonnen) – trotz des Verbundstillstandes "Start 10" und eines schrumpfenden Mineralölmarktes in Westeuropa! Die maximale Auslastung beweist, dass die Schwedter Raffinerie sich exzellent im Verdrängungswettbewerb behauptet und für die Zukunft bestens aufgestellt ist. Das bestätigen auch die Gesellschafter des Unternehmens, die die strategische Weiterentwicklung des Standortes Schwedt voll unterstützen.

Der Konsolidierungsprozess in der Raffinerielandschaft Deutschlands hat sich währenddessen deutlich beschleunigt. Überkapazitäten von rund 20 Prozent bedrohen den Mineralölverarbeitungsstandort Deutschland und führen dazu, dass einige Raffinerien unmittelbar von Schließung bedroht sind. Der Wettbewerb bei der Mineralölverarbeitung wird zunehmend global, bereits heute müssen westeuropäische Raffinerien mit neu gebauten Anlagen in Indien, Russland und dem nahen Osten konkurrenzfähig sein.

Verbundstillstand "Start 10"

Beim "Start 10" standen zwischen dem 15. April und dem 15. Mai 2010 17 von 36 Anlagen in einer TÜV-Überprüfung. Außerdem wurden wichtige Projekte für die Wettbewerbsfähigkeit realisiert.

Der Einsatz von Erdgas als Heizgas brachte z. B. sofort positive Effekte für die Umwelt und die Wirtschaftlichkeit der Raffinerie.

Ein Wermutstropfen war ein Zwischenfall in der FCC-Anlage beim Anfahren nach "Start 10", durch den sich die Inbetriebnahme der wichtigen Anlage verzögerte.

Im Verbundstillstand wurden insgesamt 76 Mio. Euro ausgegeben, davon gingen ca. 50 Mio. an Unternehmen in der Region. Fast 70 Firmen haben hier mit 2500 zusätzlichen Fachkräften vier Wochen auf dichtem Raum erfolgreich gearbeitet.

Geschäftsführerwechsel

Dr. Klaus Niemann, bisheriger Sprecher der Geschäftsführung,  hat Anfang September das Unternehmen verlassen, um neue Aufgaben bei TNK-BP in Russland zu übernehmen. Sein Nachfolger als Geschäftsführer Produktion und Technik und Sprecher der Geschäftsführung ist Jos van Winsen. Dr. Andreas Hungeling bleibt weiterhin Geschäftsführer für Logistik und kaufmännischen Service.

"Sehr gut" bei Anlagensicherheit

Im Oktober hat PCK die Gesellschafterprüfung zur Anlagensicherheit (Process Safety Audit) mit hervorragendem Ergebnis gemeistert. Damit nimmt PCK bei Anlagensicherheit im Vergleich zu anderen Raffinerien einen sehr guten Platz ein.

Nur zwei Anlagenausfälle im April und Mai drückten Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung.

PCK arbeitete 2010 fast unbemerkt von ihren Nachbarn. Trotz des starken Winters 2010 gab es nur einen Produktaustritt und zwei Beschwerden wegen Geruchsbelästigung.

Die hervorragende Performance bei Sicherheit und Umwelt wurde jedoch von fünf leichten Unfällen, bei denen sich Mitarbeiter bzw. Dienstleister verletzten, beeinträchtigt.

Energieeffizienz – Engagement für Umwelt- und Klimaschutz

Erdölverarbeitung gehört zu den energieintensiven Branchen. Die PCK zeigt Verantwortungsbewusstsein und räumt der Verbesserung der Energieeffizienz höchste Priorität ein. In dem kürzlich beschlossenen Energiekonzept des Unternehmens erklärt die PCK das Ziel, bis 2020 ihre Position im internationalen Raffinerievergleich wesentlich zu verbessern und zur Gruppe der energieeffizientesten Raffinerien aufzuschließen. Dazu wurde das PCK-EnergieeffizienzProgramm (PEP) aufgelegt, das bereits deutliche Erfolge vorzuweisen hat – zur Schonung von Ressourcen, Umwelt und Klima.

Demographische Entwicklung – PCK nimmt die Herausforderung an

Ein großer Teil der hochqualifizierten Mitarbeiter wird zwischen 2015 und 2025 in den Ruhestand gehen. Im Mittelpunkt steht die Sicherung und die Weitergabe von Know-how der erfahrenen Kollegen an die jüngeren Facharbeiter und Ingenieure durch ein betriebsinternes Qualifizierungsprogramm.

Um junge Menschen für Naturwissenschaften und eine Ausbildung in der Industrie zu begeistern, hat PCK im Sommer 2010 erstmalig an vier Schwedter Abiturienten den mit je 1.200 Euro dotierten "PCK-Preis für naturwissenschaftliche Exzellenz" vergeben.
Bereits zum zweiten Mal hat das Unternehmen die "Nacht der PCK-Ausbildung" veranstaltet - mit großem Erfolg: 500 junge Menschen und ihre Eltern kamen in die Raffinerie.

Die im Oktober erhaltene Auszeichnung mit dem „Brandenburgischen Ausbildungspreis“ bestätigt die exzellente Qualität der PCK-Ausbildung.

Im Hinblick auf die vielen Neueinstellungen in der Zukunft arbeitet PCK konsequent an der Verbesserung ihrer Außendarstellung. Das demnächst vollendete Fassadenprojekt "Raffinerie in Öl" an der B 166 gibt dem Unternehmen ein neues Gesicht und bekommt inzwischen weit über die Grenzen der Uckermark hinaus Anerkennung. Darüber hinaus stärkt das Projekt das Thema Fassadenmalerei, das bereits seit längerem eine Besonderheit Schwedts ist, und unterstützt den Imageaufbau der Stadt.  

 
2011 – ein Ausblick

Die Arbeit an den Themen der Zukunft mit den Schwerpunkten Energie- und Kosteneffizienz, Demographie und Flexibilisierung wird auch 2011 im Mittelpunkt stehen.

Für die unmittelbar bevorstehende Einführung der neuen Kraftstoffsorte "E 10" ist in Schwedt schon alles bereit. PCK wird unter den ersten Raffinerien sein, die Anfang Februar "E 10" ausliefern werden.

Im Industriepark eröffnet in Kürze die VERBIO AG die künftig größte Biogasanlage der Welt, die Schlempe aus der Bioethanolerzeugung als Rohstoff hat. Damit behauptet sich der Industriepark Schwedt als einer der bedeutendsten Cleantech-Standorte in Brandenburg.

2011 wird für PCK aber auch das Jahr der großen Jubiläen. Es ist 20 Jahre her, dass die Schwedter Raffinerie von deutschen und internationalen Mineralölgesellschaften privatisiert wurde. Seither hat sie sich in der westeuropäischen Raffinerielandschaft beispiellos erfolgreich entwickelt.

50 Jahre Raffineriestandort Schwedt – 20 Jahre Privatisierung – die PCK freut sich auf die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte in Schwedt!

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