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Frühjahrsabstellung 2020

Damit hält das russische Unternehmen zukünftig – vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen, 91,67 Prozent an der PCK Raffinerie.
Ministerpräsident Dietmar Woidke begrüßte die angekündigte Übernahme. Neben der Expertise im Raffineriegeschäft hat Rosneft über die Erdöllieferungen durch die Drushba-Pipeline ein ausgeprägtes, langfristiges Interesse an der Sicherung unseres Schwedter Raffineriestandortes. Am Rande der Aufsichtsratssitzung bekräfte Brian Chesterman (Rosneft) noch einmal das Bekenntnis zur PCK Raffinerie und zu Schwedt.
Für uns ist es wichtig, in einem nicht einfachen politischen Umfeld, einen starken strategischen Partner an unserer Seite zu wissen.
 

Am Mittwoch, den 8. September 2021, kam es um 10:45 Uhr zu einem technischen Vorfall in einem Umspannwerk in Schwedt. Die Störung führte zu einem Spannungsabfall im Landesnetz um circa 80 Prozent. Dadurch kam es im Kraftwerk der PCK, welches mit dem Umspannwerk verbunden ist, ebenfalls zu einem Spannungsabfall. Durch die plötzliche Überlastung gingen die Transformatoren der PCK in ein Schutzaus. Dadurch wurde die Stromversorgung für das gesamte Raffineriegelände unterbrochen. In der Folge kam es zu einem Ausfall aller Anlagen der Raffinerie.

Eingebaute Sicherheitssysteme sorgen dafür, dass relevante Ausrüstungen in den Batteriebetrieb umschalteten. Dazu gehören die Zentrale Messwarte und das Fackelsystem. Letzteres war für die umliegende Nachbarschaft deutlich sichtbar und sorgte für Aufsehen und auch Sorge. Viele Bilder wurden in den Sozialen Medien geteilt. In der Flut an Informationen ist es nicht immer leicht, die wichtigen und richtigen Meldungen für alle sichtbar zu machen.

Wir wollen an dieser Stelle noch einmal wiederholen: Es besteht und bestand keine Gefahr für die Bevölkerung und die Umwelt. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen – wie der Einsatz der Werkfeuerwehr, die zahlreichen internen Sicherheitssysteme (dazu gehören die Fackeln) und gut geschulte Kolleginnen und Kollegen in den Anlagen und Messwarten – liefen sofort an und zeigten Erfolg. Alle Anlagen konnten schnell in einen sicheren Zustand gebracht werden – es kam zu keinen größeren Bränden oder Umweltgefährdungen. Ein Messwagen der Freiwilligen Feuerwehr Schwedt fuhr bis zum Nachmittag um das Gelände und in umliegende Ortschaften, um umfangreiche Messungen zu Schadstoffen durchzuführen. Die vorliegenden Protokolle zeigten keine erhöhten Schadstoffwerte oder andere Auffälligkeiten. Die Emissionen werden nach wie vor von den Fachabteilungen und den Behörden überwacht.

Am frühen Abend des 8. Septembers 2021 war die Strom- und Dampferzeugung des Kraftwerks soweit stabilisiert, dass Wiederinbetriebnahmemaßnahmen und erste Anfahrprozesse in der gesamten Raffinerie gestartet werden konnten. Diese werden nun mehrere Tage dauern. Es kann zu einer erhöhten Fackelaktivität, Geruchs- und Lärmentwicklungen kommen. Alle PCK-MitarbeiterInnen sind bemüht, die Belastungen für AnwohnerInnen und NachbarInnen so gering wie möglich zu halten. Wir bitten um Geduld und Verständnis.

Zu den Hintergründen des Spannungsabfalls können wir keine Aussage treffen und wollen uns auch nicht an Spekulationen beteiligen. Die Verantwortlichen der EDIS kümmern sich um die Aufarbeitung des Vorfalls. Unsere Prioritäten liegen nun bei einem gewissenhaften und sicheren Wiederanfahren der Raffinerie.An dieser Stelle danken wir noch einmal allen PCK-KollegInnen für das gute Krisenmanagement und das Engagement - im Zweifel aus dem Frei zu kommen, länger in den Schichten/im Dienst zu bleiben, um eine nahtlose Übergabe sicherzustellen. Die nächsten Tage erfordern viel Fingerspitzengefühl. Wir sind optimistisch, auch diese Zeit gemeinsam und sicher zu meistern.

Vielen Dank auch an die Behörden für die gute Zusammenarbeit, die regionale Presse für die schnelle und gewissenhafte Berichterstattung sowie die Freiwillige Feuerwehr Schwedt für die Unterstützung mit dem GW-Mess.

Die PCK Raffinerie wird seit vielen Jahren von zwei Geschäftsführern geleitet. Zum 1. September 2021 vollzieht sich ein Wechsel an der Spitze der PCK. Wulf Spitzley, Sprecher der Geschäftsführung, verlässt das Unternehmen. Josef Maily, bisher 2. Geschäftsführer und Bereichsleiter der Verfahrenstechnik, wird zum neuen Sprecher der Geschäftsführung ernannt. Zweiter Geschäftsführer der PCK wird der bisherige Bereichsleiter der Logistik, Harry Gnorski. Er ist seit 2000 im Unternehmen und seit 2011 für den Bereich Logistik zuständig.

Jedes Jahr untersucht DEUTSCHLAND TEST im Auftrag des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) die Reputation der 7.000 größten Unternehmen Deutschlands. In Focus Money wurden die Ergebnisse für den Zeitraum März 2020 bis Februar 2021 nun vorgestellt. Knapp 1.200 Unternehmen stehen in ihren Kategorien an der Spitze, wenn es um Management, Nachhaltigkeit, Produkt und Service, Leistung als Arbeitgeber sowie Wirtschaftlichkeit geht. Unter ihnen befindet sich auch die PCK Raffinerie, als eines der größten Unternehmen in Brandenburg. In der Branche „Raffination und Rohstoffgewinnung“ gehört PCK zu den besten und erhielt die Auszeichnung „Höchste Reputation“ mit dem Prädikat „Herausragend“.

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Pressekontakt

Viola Brocker

T+ 03332 46-5496

 

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