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Hamburg, 15. Dezember 2023 − Die Shell Deutschland GmbH (Shell) hat mit der Prax-Gruppe eine Vereinbarung über den Verkauf ihrer 37,5-prozentigen Beteiligung an der PCK Raffinerie GmbH (PCK) getroffen.


Die Veräußerung ist Teil der Absicht von Shell, ihr weltweites Raffinerie-Portfolio auf Kernstandorte zu reduzieren, die in den Zentren der operativen Tätigkeit von Shell integriert sind.
"Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem fokussierteren Raffinerie-Portfolio und der Entwicklung hochwertiger integrierter Standorte wie dem Energy & Chemicals Park Rheinland", sagte Marco Richrath, SVP Chemicals & Products Europe.
Der Abschluss der Transaktion wird in der ersten Hälfte des Jahres 2024 erwartet, vorbehaltlich der Rechte der Partner und der behördlichen Genehmigungen.

Die Pressemitteilung der Shell Deutschland und Prax Group im Original ist hier zu finden:  Shell vereinbart Verkauf der Beteiligung an der Raffinerie PCK Schwedt an die Prax-Gruppe | Über uns: Shell Energy

The Prax Group Signs An Agreement To Acquire Interest In PCK Schwedt Refinery From Shell Deutschland Gmbh - Prax Group

“Ich bin froh über diese Ankündigung, denn sie bringt für uns Klarheit und Planungssicherheit für die weitere Zukunft unserer PCK. Aus der Pressemitteilung der Prax wird ersichtlich, dass es ein strategisches Interesse an dem Standort gibt. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit”, sagt Ralf Schairer, Sprecher der Geschäftsführung PCK.

Auch der Betriebsrat der PCK äußert sich positiv über die heute veröffentlichte Nachricht: „Für uns ist es wichtig, dass mit Prax ein Unternehmen die Anteile erwirbt, welches ein Interesse an der Standort- und Arbeitsplatzsicherung hat. Wir warten nun auf die behördlichen Genehmigungen und freuen uns auf die ersten persönlichen Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern des Unternehmens.“

„Wir bewegen Berlin und Brandenburg – auch morgen! war der Titel der Fachtagung zur Transformation am 19. Oktober an den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt. Die PCK Raffinerie Schwedt und die Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für nachhaltige Energieträger, Mobilität und Kohlenstoffkreisläufe e.V. (DGMK) luden Partner der Wirtschaft und Forschung zu mehr als 20 kurzweiligen Fachvorträgen und einem Erfahrungsaustausch in Sachen Transformation ein. 

Über 240 Vertreter:innen der lokalen, nationalen und internationalen Wirtschaft, aus Politik und Wissenschaft waren dieser Einladung gefolgt. Das Podium war mit hochkarätigen Beiträgen von Siemens Energy, BASF, DHL, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Technologieanbietern wie dem französischen Axens, Start Ups wie refuel.green und Forschungsgruppen wie dem Leibnitz-Institut für Katalyse (LIKAT) und der TU Berlin besetzt.

„Welch besseres Zeichen gibt es, dass wir Berlin und Brandenburg bewegen – auch morgen.“, stellte der Sprecher der PCK-Geschäftsführung Ralf Schairer in seiner Eröffnungsrede mit Blick auf die Resonanz der Tagung und die Anzahl der Teilnehmer:innen fest. „Neben einer verlässlichen und einfachen Regulatorik braucht es Kooperationen verschiedener Partner aus unterschiedlichen Industrien & Sektoren, regionale und integrierte Betriebe - und natürlich gut ausgebildete und motivierte Menschen vor Ort.“, warb er gleichzeitig für eine kooperative Zusammenarbeit.
„Der Transformationsprozess wird eine gigantische Aufgabe. Wie können Lösungen aussehen, mit denen der Industriestandort Deutschland keinen Schaden nimmt und die international kompatibel sind?“, fragte Schairer zu Beginn. „Wir benötigen regionale Wertschöpfung, innovative Technologie und auch den Mut, die existierenden Verfahren großtechnisch zu realisieren. Zur Zeit gibt es viele Ankündigungen, aber keine Invest-Entscheidungen.“

Vorschläge für Lösungen bietet die PCK selbst. Harry Gnorski, Geschäftsführer der PCK und Leiter Technologie und Strategie stellte die Zukunftsideen der PCK vor. Es folgten weitere Expert:innen für grüne Kraftstoffe, Decarbonisierung, Wasserstoff oder grünes Methanol auf dem Podium.

"Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Vieles, was wir für die Gestaltung der Zukunft brauchen, ist schon da.", fasste Dr. Majd Al-Naji von der TU Berlin am Ende treffend zusammen und ermutige damit noch einmal alle, die ersten Schritte zu gehen.

David Laban, Leiter für Strategie bei PCK Schwedt, hat die Fachkonferenz initiiert und gemeinsam mit Kolleg:innen vorbereitet. „Wir spüren ein großes Interesse am Thema Klimaneutralität. Das ist erfreulich, denn wir haben gelernt, dass wir uns alle gemeinsam auf den Weg in die grüne Zukunft machen müssen. Wir haben in Schwedt die besten Bedingungen, Fachleute und Ideen für die Transformation. Aber wir brauchen dafür auch die Unterstützung der Politik“, sagt David Laban.

Das Wetter spielte mit und das Programm war vielfältig. In der letzten Woche hat die PCK zum 12. Mal zur Langen Nacht der Ausbildung eingeladen und hieß viele junge Menschen auf dem Gelände willkommen. Tolle Einblicke in die Welt der Berufsmöglichkeiten wurden geboten. Von modernster Technologie bis zu erlebbaren Experimenten – ein erlebnisreicher Abend für jeden Gast.

Die Eröffnung übernahm der Geschäftsführer Herr Harry Gnorski, der die Gäste aus der Politik und der Region begrüßte. Im Anschluss daran richtete der Bundestagsabgeordnete Herr Michael Kellner sein Grußwort an die Besucher:innen. Beide machten deutlich, dass auch die PCK Raffinerie in der Zukunft junge und engagierte Auszubildende sucht, die eine exzellente Ausbildung hier in Schwedt bei der PCK absolvieren können. Neben dem Chemikanten:in, dem Industriemechaniker:in und dem Elektroniker:in wird ab dem kommenden Jahr auch der Werkfeuerwehrmann/-frau hier in der Raffinerie ausgebildet. Für insgesamt 27 Ausbildungsplätze kann sich ab sofort beworben werden. Also: Ein Platz für morgen, der im Transformationsprozess viele Chancen, auch für junge Leute, in der Zukunft bietet.

Der Abend bot allerdings noch einiges mehr. PCK präsentierte nicht nur sich, sondern auch seine Partner, mit denen schon seit vielen Jahren eine Verbundausbildung besteht. Auch das junge Start-up-Unternehmen „Refuel.green" präsentierte sich erstmalig unter den Partnern und zeigte ihre Versuchsanlage, in der aus CO2 und Wasserstoff mittels Plasmakatalyse Methanol gewonnen wird. Es handelt sich hierbei um eine Versuchsanlage, die von den Auszubildenden der PCK mit aufgebaut und zukünftig betrieben werden soll.

Ein gelungener Abend mit über 1400 Gästen, die umfassend ihre Berufsfragen erläutert bekommen haben, Einblicke in die Lehrkabinette erhielten, Zukunftsprojekte der PCK vorgestellt bekamen und daneben Eindrücke der Raffinerie bei Nacht erleben durften.

 

Offizielle Pressemitteilung

 

Mit ganzer Kraft für sichere Arbeitsplätze und eine gute Zukunft des Standortes: Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht die Entwicklung der PCK-Raffinerie Schwedt auf einem guten Weg. Woidke betonte heute bei der 5. Sitzung der von ihm einberufenen Task Force PCK Schwedt in Potsdam: „Wir wissen wie herausfordernd das vergangene Jahr mit Beginn der Sanktion russischen Erdöls für alle war. Umso beruhigender ist es, dass wir heute knapp ein Jahr später auf viele Fragen positive Antworten geben können. Die Rohölversorgung konnte stabilisiert und im September 2023 sogar auf rund 80 Prozent hochgefahren werden.“

Der Großteil der Rohölversorgung kommt weiterhin über Rostock. Zusätzliches Öl fließt über Danzig und aus Kasachstan zum PCK. Dadurch ist das Werk in Schwedt wieder in der Lage vollständig zu produzieren, so z. B. auch Bitumen. Zudem konnten wichtige Zukunftsvorhaben für die Raffinerie und den Standort angestoßen werden. Erste GRW-Projekte zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur werden noch in diesem Jahr und in 2024 auf den Weg gebracht.

An der Sitzung der Task Force unter Leitung von Woidke nahmen unter anderen der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Michael Kellner, der Sprecher der PCK-Geschäftsführung, Ralf Schairer, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Umweltminister Axel Vogel und Finanzministerin Katrin Lange sowie Uckermark-Landrätin Karina Dörk sowie Annekathrin Hoppe, Bürgermeisterin von Schwedt, teil. Die Task Force soll eine bestmögliche Verzahnung der Akteure zur Begleitung des Transformationsprozesses der PCK sicherstellen.

Woidke: „Wir bereiten die Region gemeinsam organisatorisch, strukturell und personell auf den Wandel vor. Die klimaneutrale Transformation des Standortes ist und bleibt ein wichtiger Schritt und ist der richtige Weg. Im vergangenen Jahr hat die Landesregierung in intensiven Verhandlungen mit der Bundesregierung um viele Fördermillionen gerungen, die diesen Prozess aktiv flankieren werden. Jetzt geht es darum, das Geld sinnvoll einzusetzen und die richtigen Entscheidungen über die Verwendung zu treffen. Ich freue mich zu sehen, wie die entsprechenden Vorhaben immer konkreter werden und so viele verschieden Akteure dafür an einem Strang ziehen.“

Der Transformationsprozess am Standort Schwedt wird u. a. aus Mitteln des Bund-Länder-Programms Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Neben der Bezuschussung der Umsetzung und Gestaltung des Strategieprozesses am Standort im Rahmen des „Transformations-Lab“ werden erste Vorhaben im GRW-Sonderprogramm „Beschleunigung der Transformation in den ostdeutschen Raffineriestandorten und Häfen“ gefördert. Insgesamt ist bis zum Ende des Jahres 2023 mit Zuschüssen von rund 10 Millionen Euro auszugehen. Die ersten Mittel für den Neubau der Feuerwehr der Stadt Schwedt wurden bereits bewilligt. Nach den bisherigen Planungen sollten sie noch in diesem Jahr abgerufen werden. Außerdem arbeitet die Stadt an weiteren Anträgen, insbesondere für die Verbesserung der Infrastruktur. Intensive Gespräche gibt es auch zum Ausbau des Industriegleises zum Hafen in Schwedt.

Die Raffinerieregion Schwedt wird außerdem über den Just Transition Fund (JTF) mit ca. 110 Mio. Euro unterstützt. In den Aufbau des Innovation Campus sollen JTF-Mittel von bis zu 80 Mio. Euro und in die Transformation des Fernwärmenetzes bis zu 30 Mio. Euro eingesetzt werden.  Insbesondere die Umsetzung des Innovationscampus wird immer greifbarer. Die fünf Maßnahmenbündel „Transformations- und Servicezentrum“, „Reallabor“, „Lehrtechnikum/OSZ/Boardinghouse/Demonstratoren“ sowie „außerschulische und -betriebliche Bildungsangebote“ lassen die inhaltliche Ausrichtung erkennen und werden mit Unterstützung einer Beratungsgesellschaft weiter qualifiziert.

Woidke: „Trotz aller ersten Erfolge bleiben uns eine Vielzahl von Aufgaben, die gemeinsam gelöst werden müssen. Insofern geht von dem heutigen Treffen auch ein wichtiges Signal aus: Alle eingebundenen Akteure werden in ihrem Engagement nicht nachlassen und die weiteren erforderlichen Schritte und Entwicklungen wie bisher eng begleiten.“

Staatssekretär Kellner berichtete zum Stand der Rohölversorgung der Raffinerie in diesem Winter sowie zur Umsetzung des Zukunftspaketes und der Eigentümerstruktur. Kellner: „.“

Der Sprecher der PCK-Geschäftsführung Schairer sagte:

Wir haben in den letzten 9 Monaten gemeinsam mit unseren Gesellschaftern gute Fortschritte gemacht um eine stabile Rohölversorgung zu gewährleisten und die mehr als 20 verschiedenen Rohöle zu verarbeiten. Allerdings ist es nach wie vor so, dass unsere spezielle Raffinierekonfiguration uns Einschränkung bei der Behandlung von im Rohöl gebundenem Schwefel aufgibt. Wir brauchen hierzu die Projekte zur Ertüchtigung der Rostock Pipeline und der Anpassung der Raffiniere, welche in unserem Fördermittelantrag gebündelt sind. Es ist wichtig, dass wir einen positiven Bescheid aus Brüssel vor Weihnachten erhalten, um unsere Zeitpläne wie im Antrag angegeben auch realisieren zu können.

Am heutigen 5. Oktober 2023 findet eine gemeinsame Großübung der PCK Raffinerie mit der Landespolizei Brandenburg gemeinsam mit der Werkfeuerwehr der PCK Raffinerie sowie dem Landkreis Uckermark auf dem Werksgelände der PCK in Schwedt/Oder statt.

Im Übungsszenario kommt es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Austritt brennbarer Flüssigkeit, die sich an einer heißen Oberfläche entzündet. Es kommt zu einer Havarie mit Verletzten und Toten. Neben der Brandbekämpfung geht es vor allem um die Menschenrettung und die Ermittlungen zur Ursache des Ereignisses.

Im Fokus steht das gemeinsame Krisenmanagement von Unternehmen der Kritischen Infrastruktur.
PCK nutzt die Gelegenheit zum Üben der vorgelagerten Alarmierungsketten, der innerbetrieblichen sowie externen Krisenkommunikation, der Zusammenarbeit zwischen Werkfeuerwehr, nebenberuflichen Kräften, der PCK-Ersthelfergruppe, dem Rettungsdienst und der Polizei.
 

„PCK ist auf diverse Notfallszenarien vorbereitet. Unter Federführung unserer Werkfeuerwehr trainieren wir regelmäßig und überprüfen dabei unsere Rettungsketten. Diese Großübung gibt uns die Möglichkeit, Havarie-Szenarien mit den relevanten Akteuren durchzuführen und den reibungslosen Ablauf zu üben. Gemeinsam mit allen Beteiligten sammeln wir heute wertvolle Erkenntnisse, die in unsere zukünftigen Gefahrenabwehrstrategien einfließen werden.“sagt der Sprecher der Geschäftsführung Ralf Schairer.

Knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind an der Übung beteiligt. Für PCK sind die Werkfeuerwehr, die nebenberuflichen Feuerwehrkräfte, die PCK-Ersthelfergruppe, die Werkseinsatzleitung sowie das vor Ort zuständige Anlagenpersonal im Einsatz.

Für Rückfragen:

Viola Brocker
v.brocker(at)pck.de

Für das rbb-Inforadio-Format "Vis-à-vis" gab der Sprecher der PCK-Geschäftsführung Ralf Schairer ein Interview. In einem lockeren Gespräch mit Andreas Oppermann sprachen beide über den Start von Ralf Schairer in Schwedt im vergangenen Jahr, das Arbeiten zwischen Sanktionen, die Mentalität der Beschäftigten und den Wandel, den das Unternehmen schon gemacht hat - und was noch vor der PCK liegt.

Es ist in der Mediathek von rbb24 verfügbar: PCK-Chef Schairer: "Wichtig war, dass wir die Raffinerie sicher betreiben" | rbb24 Inforadio

 

 

Knapp vier Wochen ist das erste PCK Open Air nun her. Am 15. Juni 2023 kamen knapp 2.400 Gäste bestehend aus PCK-Kolleg:innen, Partnerfirmen und Nachbarn auf den Hubschrauberlandeplatz und feierten ein Konzert mit der Big Band, der ACDC-Coverband We Salute You und der Rammstein-Tribute Band Stahlzeit.

Es war das erste Mal ein etwas anderes „Danke“ als in den Stillstandsjahren zuvor. Statt wenige Hundert konnten wir tausenden Danke sagen. Weder der kleine Regenschauer zu Beginn noch die Alkoholabstinenz konnten die Laune trüben.

Gerade wird noch ein Video des Tages vorbereitet, dass wir bei Fertigstellung gerne mit euch teilen, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.

Unter diesem Link findet ihr für 7 Tage die Bilder des Open Airs:
 

https://we.tl/t-bNuQ7ou5sW

 

Wir bedanken uns bei allen Helfern für die Unterstützung bei der Durchführung des Events! Wir sagen Danke an unsere Partner Dussmann, Securitas und Wiebeck. Und wir sagen Danke an ein tolles Publikum und tolle Gäste, die den Abend unvergesslich gemacht haben.

Offizielle Pressemitteilung

 

Auf dem Weg zur Sicherung einer guten Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt konnten im ersten Halbjahr 2023 deutliche Fortschritte erreicht werden. Diese Zwischenbilanz zog heute die von Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufene Task Force PCK Schwedt auf ihrer vierten Sitzung. Erstmals traf sich das Gremium vor Ort in der Raffinerie. Zuvor sprach Woidke auf einer Betriebsversammlung mit Beschäftigten und dankte ihnen für ihren „unermüdlichen Einsatz und ihre wichtige Arbeit zur Versorgung Brandenburgs, Berlins und ganz Ostdeutschlands insbesondere mit Benzin und Diesel“.

An der Sitzung der Task Force unter Leitung von Woidke nahmen unter anderen der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Michael Kellner, der Sprecher der PCK-Geschäftsführung, Ralf Schairer, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Umweltminister Axel Vogel und Finanzministerin Katrin Lange sowie Uckermark-Landrätin Karina Dörk und Schwedts Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe teil. Die Task Force soll eine bestmögliche Verzahnung der Akteure zur Begleitung des Transformationsprozesses der PCK sicherstellen.

Staatssekretär Kellner berichtete zum Stand der Öllieferungen über Rostock, Danzig und Kasachstan. PCK-Geschäftsführer Schairer gab bekannt, dass der Antrag auf Gewährung einer Beihilfe für die Ertüchtigung der Pipeline Rostock-Schwedt in Höhe von 400 Millionen Euro an das Bundeswirtschaftsministerium übergeben wurde.

Woidke betonte nach der Sitzung der Task Force: „Mit einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung haben wir viel erreicht. Dafür mein Dank allen Beteiligten. Das Abkommen mit Kasachstan sichert Kontinuität bei den Öllieferungen und ermöglicht zugleich eine Steigerung der Auslastung der Raffinerie um etwa zehn Prozentpunkte.“

Kellner unterstrich: „Der langfristige Liefervertrag für kasachisches Rohöl ist ein weiterer wichtiger Schritt für die PCK Raffinerie. Er sorgt dafür – ebenso wie die anderen Lieferungen über Danzig und über Rostock – den Rohölbezug nach Schwedt zu diversifizieren und sicherzustellen. Das zeigt, wir können die Versorgung mit Produkten in der Region auch ohne russisches Rohöl sicherstellen. Das ist ein großer Erfolg aller Beteiligten. Dafür auch von mir mein Dank. Dass die Raffinerie zugleich wichtige Zukunftsvorhaben unter anderem in Kooperation mit Siemens Energy oder Enertrag gestartet hat, stimmt mich optimistisch. Auch dabei unterstützen wir. Die Raffinerie wird ein bedeutender Lieferant klimaschonender Energie. Das wird Wohlstand und Arbeitsplätze sichern.“

Schairer sagte: „Am Freitag, den 7. Juli 2023, haben wir den nationalen Antrag auf Gewährung einer Beihilfe für die Ertüchtigung der Pipeline Rostock-Schwedt und Anpassungen in der Raffinerie zur Verarbeitung alternativer nicht-russischer Rohöle in Höhe von 400 Millionen Euro beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht und heute auch noch einmal persönlich an Staatssekretär Kellner übergeben. Das PCK-Team hat gut vorgearbeitet und die Planungen für die zeitkritischen Projekte aus dem Antrag bereits angestoßen. Aber es bleibt auf allen Seiten noch viel zu tun“, so Schairer weiter. Vorgesehen ist ein jährlicher Durchsatz der Pipeline mit neun Millionen Tonnen Rohöl, wofür der Hauptteil der insgesamt 420 Millionen Euro investiert werden soll.

Auf der vorangegangenen Betriebsversammlung sagte Woidke: „Der Jahreswechsel bedeutete für die PCK-Beschäftigten und die ganze Region eine tiefe Zäsur. Seit den frühen 1960ern war die Raffinerie mit Öl aus der Druschba-Pipeline versorgt worden. Dieses Öl gehörte über Jahrzehnte zur DNA der PCK, der Beschäftigten und von Schwedt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ließ der Bundesregierung keine andere Wahl, als die Öl-Lieferungen aus Russland zu stoppen. Das hat viele Menschen mit Sorge erfüllt. Zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze wurden jedoch erhebliche Unterstützungspakete geschnürt, die gewirkt haben. Und zugleich haben Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PCK kühlen Kopf bewahrt und gewährleisten mit Ihrer wichtigen Arbeit, dass wir weiterhin Benzin und Diesel tanken können. Die Landesregierung wird sich auch weiterhin mit ganzer Kraft für eine gute Zukunft der Raffinerie einsetzen.“

 

Auf dem Weg zur Sicherung einer guten Zukunft der PCK-Raffinerie in Schwedt konnten im ersten Halbjahr 2023 gute Fortschritte erreicht werden. Diese Zwischenbilanz zog heute die von Ministerpräsident Dietmar Woidke einberufene Task Force PCK Schwedt auf ihrer vierten Sitzung. Erstmals traf sich das Gremium vor Ort in der Raffinerie. Zuvor sprach Woidke auf einer Betriebsversammlung mit Beschäftigten und dankte ihnen für ihren „unermüdlichen Einsatz und ihre wichtige Arbeit zur Versorgung Brandenburgs, Berlins und ganz Ostdeutschlands insbesondere mit Benzin und Diesel“.

An der Sitzung der Task Force unter Leitung von Woidke nahmen unter anderen auch der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Michael Kellner, der Sprecher der PCK-Geschäftsführung, Ralf Schairer, Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Umweltminister Axel Vogel und Finanzministerin Katrin Lange sowie Uckermark-Landrätin Karina Dörk und Schwedts Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe teil. Die Task Force soll eine bestmögliche Verzahnung der verschiedenen Akteure zur Begleitung des Transformationsprozesses der PCK sicherstellen.

Staatssekretär Kellner berichtete zum Stand der Öllieferungen über Rostock, Danzig und Kasachstan. PCK-Geschäftsführer Schairer gab bekannt, dass der Antrag auf Gewährung einer Beihilfe für die Ertüchtigung der Pipeline Rostock-Schwedt in Höhe von 400 Millionen Euro an das Bundeswirtschaftsministerium übergeben wurde.

Woidke betonte nach der Sitzung der Task Force: „Mit einer großen gemeinsamen Kraftanstrengung haben wir viel erreicht. Dafür mein Dank allen Beteiligten. Das Abkommen mit Kasachstan sichert Kontinuität bei den Öllieferungen und ermöglicht zugleich eine Steigerung der Auslastung der Raffinerie um etwa zehn Prozentpunkte. “

Kellner unterstrich: „Der langfristige Liefervertrag für kasachisches Rohöl ist ein weiterer wichtiger Schritt für die PCK Raffinerie. Er sorgt dafür – ebenso wie die anderen Lieferungen über Danzig und über Rostock – den Rohölbezug nach Schwedt zu diversifizieren und sicherzustellen. Das zeigt, wir können die Versorgung mit Produkten in der Region auch ohne russisches Rohöl sicherstellen. Das ist ein großer Erfolg aller Beteiligten. Dafür auch von mir mein Dank. Dass die Raffinerie zugleich wichtige Zukunftsvorhaben unter anderem in Kooperation mit Siemens Energy oder Enertrag gestartet hat, stimmt mich optimistisch. Auch dabei unterstützen wir. Die Raffinerie wird ein bedeutender Lieferant klimaschonender Energie. Das wird Wohlstand und Arbeitsplätze sichern.“

Schairer sagte: „Am Freitag, den 7. Juli 2023, haben wir den nationalen Antrag auf Gewährung einer Beihilfe für die Ertüchtigung der Pipeline Rostock-Schwedt und Anpassungen in der Raffinerie zur Verarbeitung alternativer nicht-russischer Rohöle in Höhe von 400 Millionen Euro beim Bundeswirtschaftsministerium eingereicht und heute auch noch einmal persönlich an Staatssekretär Kellner übergeben. Das PCK-Team hat gut vorgearbeitet und die Planungen für die zeitkritischen Projekte aus dem Antrag bereits angestoßen. Aber es bleibt auf allen Seiten noch viel zu tun“, so Schairer weiter. Vorgesehen ist ein jährlicher Durchsatz der Pipeline mit neun Millionen Tonnen Rohöl, wofür der Hauptteil der insgesamt 420 Millionen Euro investiert werden sollen.

Auf der vorangegangenen Betriebsversammlung sagte Woidke: „Der Jahreswechsel bedeutete für die PCK-Beschäftigten und die ganze Region eine tiefe Zäsur. Seit den frühen 1960ern war die Raffinerie mit Öl aus der Druschba-Pipeline versorgt worden. Dieses Öl gehörte über Jahrzehnte zur DNA der PCK, der Beschäftigten und von Schwedt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine ließ der Bundesregierung keine andere Wahl, als die Öl-Lieferungen aus Russland zu stoppen. Das hat viele Menschen mit Sorge erfüllt. Zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze wurden jedoch erhebliche Unterstützungspakete geschnürt, die gewirkt haben. Und zugleich haben Sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PCK kühlen Kopf bewahrt und gewährleisten mit Ihrer wichtigen Arbeit, dass wir weiterhin Benzin und Diesel tanken können. Die Landesregierung wird sich auch weiterhin mit ganzer Kraft für eine gute Zukunft der Raffinerie einsetzen."

Seit dem 1. Januar 2023 wird PCK nun schon mit alternativen Rohölen versorgt, die hauptsächlich durch Schiffseinlieferungen über Rostock eingeliefert werden. Weitere Einlieferungen erfolgten über Gdansk und das polnische Pipeline-System (PERN) sowie aus Kasachstan. Russisches Erdöl (REB) wurde damit vollständig abgelöst.

Die Verfügbarkeit der Rostock-Pipeline war stabil, es gab keine größeren Unterbrechungen, welche sich auf den Raffineriebetrieb ausgewirkt haben. Dank der Bemühungen unserer Gesellschafter konnte eine stabile Versorgung mit Rohöl sichergestellt werden.

Am 20. Juni 2023 wurde von der Rosneft Deutschland ein Vertrag mit KazMunayGas (KMG) unterzeichnet. Dieser sieht ab  Juli 2023 eine monatliche Lieferung von 100.000 Tonnen kasachischem Rohöl bis Ende 2024 vor. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Raffinerie insgesamt resilienter zu machen und die Auslastung zu erhöhen.

Im Rahmen des Verbundstillstand „Rallye23“, welcher von Mitte April bis Anfang Juni dauerte, wurden zahlreiche Anlagen und Equipments überprüft und für den nächsten Laufzyklus vorbereitet. Aktuell stehen wieder alle Anlagen zu Verfügung, auch die Rohöldestillation 1, die aufgrund geringer Auslastung zum Jahresbeginn auf Kreislauf gestellt wurde. Im Juni erreichte PCK erstmals in diesem Jahr eine Auslastung von über 70 Prozent.
 

PCK ist darauf fokussiert einen langfristig stabilen Betrieb der Raffinerie sicherzustellen. Hauptaugenmerke liegen weiter auf dem Maßnahmenpaket zur Kapazitäts- und Verfügbarkeitserhöhung der Rohöllogistik über Rostock sowie der operativen  Anpassung der Raffinerie  auf alternative Rohöle.

Zudem arbeitet das Unternehmen an zwei Zukunftsprojekten, die den Einstieg in die Transformation einläuten. Neben der Planung einer Wasserstoffelektrolyse gemeinsam mit Siemens Energy werden die Arbeiten am HYPE+ Projekt mit ENERTRAG SE intensiviert. 

PCK Raffinerie Schwedt und ENERTRAG stellen Transformationspfad für einen Erneuerbare-Energien-Chemie-Kraftstoff-Verbund vor: ein nachhaltiges Zukunftskonzept für Brandenburg

 

Schwedt, 8. Mai 2023 – Die PCK Raffinerie Schwedt, ein wichtiger Akteur in der deutschen Raffineriebranche, und ENERTRAG, ein führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbare Energien, haben gemeinsam ein ehrgeiziges Konzept entwickelt, um an dem Raffineriestandort in Schwedt parallel zum laufenden Betrieb einen Erneuerbare-Energien-Chemie-Kraftstoff-Verbund entstehen zu lassen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der langfristigen Versorgung mit nachhaltigen Energieträgern und e-Chemicals in Ostdeutschland geleistet. Die Studie mit dem Namen HyPE+ wurde der Presse und Öffentlichkeit am 8. Mai in Schwedt vorgestellt.

 

Die Weiterentwicklung der PCK Raffinerie Schwedt mit ihren fossilen Ausgangsprodukten ist aus mehreren Gründen notwendig: Generell stehen klassische Raffinerien unter einem starken Veränderungsdruck, damit Deutschland die Klimaneutralität bis 2045 erreichen kann. Im Zuge des Hochlaufs der Elektromobilität wird die Nachfrage nach Benzin und Diesel stark zurückgehen. Gleichzeitig werden Kohlenwasserstoffe jedoch weiterhin für den Flug- und Schiffsverkehr sowie als Grundstoff für die chemische Industrie benötigt. Diese müssen künftig synthetisch und klimaneutral in großen Mengen hergestellt werden, um den deutschen Klimaschutzzielen gerecht zu werden. Die Studie HyPE+ zeigt, wie das umgesetzt werden kann.

 

Evaluation weist ideale Voraussetzungen für Transformation aus

 

Laut Ralf Schairer, Sprecher der PCK-Geschäftsführung und Dr. Gunar Hering, Vorstandsvorsitzender von ENERTRAG, die die Projektstudie HyPE+ an den Uckermärkischen Bühnen am 8. Mai 2023 im Kontext der Informationsveranstaltung „Zukunft jetzt!“ vorstellten, bietet die PCK Raffinerie Schwedt beste Voraussetzungen für eine Versorgung mit alternativen Kraftstoffen und hochwertigen CO₂-neutralen chemischen Produkten. Die zentralen Erfolgsbedingungen für eine Standorttransformation kann Schwedt vorweisen: Gut qualifizierte Arbeitskräfte mit technischem Verständnis für chemische Prozesse und Energie-Know-how sowie hervorragende Standortpotentiale für Erneuerbare Energien, sodass die Wertschöpfung lokal entstehen kann. Als bislang eher strukturschwache Grenzregion Deutschland-Polen besteht zudem Zugang zu Förderungen, auch für die Wasserstoff-Finanzierung. Überdies verfügt Schwedt über die notwendigen Infrastrukturvoraussetzungen, wie die geringe Distanz zur geplanten Wasserstoff-Pipeline (Flow-Projekt) und damit Zugang zu H2-Importhäfen und Abnehmern.

 

Weiterentwicklung in Stufen erhöht lokale Wertschöpfung

 

Das Zielbild für das Jahr 2045 sieht vor, dass die Raffinerie Schwedt Wasserstoff per Pipeline aus der Region bezieht, selbst produziert und vertreibt sowie in synthetische Kraftstoffe (e-Methanol, e-Kerosin) und andere hochwertige chemische Produkte weiterverarbeitet. Mehrere Millionen Tonnen dieser Produkte sollen jährlich produziert werden, wodurch die Versorgung Ostdeutschlands mit grünen Raffinerieprodukten langfristig gesichert wird. Die Endprodukte umfassen (neben grünem Wasserstoff):

 

  • 2 Mio. t/a Flugkraftstoff, Methanol und High-Value-Chemicals
  • 1 Mio. t/a Biodiesel, Bioethanol, Biomethan
  • Grüne Wärme für die Stadt Schwedt
  • 6-10 TWh Fahrplanstrom für den Stromsektor

 

Der Transformationsprozess soll schrittweise bis 2045 erfolgen, indem die CO₂-freie Produktion sukzessive aufgebaut wird. In der ersten Ausbaustufe wird ein 300 MW Elektrolyseur den Weg zur Dekarbonisierung der PCK einleiten.

 

Bereits bis Ende 2027 ist eine Wasserstoffproduktion von mehr als 30.000 Tonnen pro Jahr mit einer Elektrolyseleistung von 400 MW möglich. Bis 2030 sollen die eigene Wasserstoffproduktion auf 160.000 t/a und die Wasserstoff-Weiterverarbeitung auf 240.000 t/a anwachsen. Das entspricht circa 20 Prozent, der in der nationalen Wasserstoffstrategie vorgesehenen Elektrolyseleistungen. Dafür sind Investitionen in Höhe von 15 Milliarden Euro für den Standort und die Region vorgesehen. Ein gemeinsames Projektteam (bestehend aus technischen Experten beider Unternehmen) hatte die zugrundeliegenden Analysen und Berechnungen in mehrmonatiger, intensiver Zusammenarbeit erstellt.

 

Langfristige Standort- und Arbeitsplatzsicherung

 

Das integrierte Verbundkraftwerk wird in der finalen Ausbaustufe eine optimale Kombination von erneuerbarem Strom und H2-Produktion bereitstellen und zukunftsorientierte Arbeitsplätze erhalten und schaffen. Die regionale Stromversorgung stärkt zugleich lokale Wertschöpfung und die Versorgungssicherheit. Kommunen können durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien von der finanziellen Beteiligung an der Wertschöpfung der Wind- und Solaranlagen nach §6 EEG profitieren.

 

Die Dekarbonisierung des Standortes Schwedt ist an mehrere Erfolgsvoraussetzungen geknüpft. So plädieren die Unternehmensvertreter für ein gemeinsames Verständnis des Transformationsbedarfs und für ein politisches Bekenntnis zur langfristigen Sicherung von Schwedt als Zukunftsstandort für die Produktion grüner Produkte in Deutschland. Dazu bedarf es stabiler Investitionsbedingungen in Form von attraktiven und konsistenten regulativen Voraussetzungen sowie die Bereitstellung von Fördermitteln, um zum europäischen und internationalen Wettbewerb aufzuschließen, verbunden mit dem Abbau von Hürden in Genehmigungsprozessen beim regionalen Ausbau erneuerbarer Energie.

 

 

Über PCK

 

Die PCK Raffinerie GmbH steht für effiziente und zuverlässige Verarbeitung von jährlich bis zu 12 Millionen Tonnen Rohöl zu Benzin, Diesel, Kerosin, Energie (Strom, Dampf) und weiteren Produkten. Weiterhin sind in der PCK über 600 Mio. Euro für den Umweltschutz investiert worden, die beispielsweise in den Bau von Entschwefelungsanlagen und Abgasreinigungen gingen oder für den Bau eines neuen Kraftwerkes mit einer dreistufigen Abgasreinigung: Entstickung, Entstaubung, Entschwefelung genutzt wurden. PCK ist mit 1200 Mitarbeiter:innen der größte Arbeit- und Auftraggeber der Uckermark und eines der wirtschaftsstärksten Unternehmen in Brandenburg.

 

Über ENERTRAG

 

ENERTRAG erbringt alle Dienstleistungen rund um erneuerbare Energien. Wir führen Strom, Wärme und Mobilität in allen Lebensbereichen effizient zusammen. Als Energieerzeuger mit einer Jahresstromproduktion von 1,7 Mio. MWh und einem Servicenetzwerk, das über 1.125 Windenergieanlagen betreut, wissen wir dabei auch aus eigener Erfahrung, was für unsere Kunden wichtig ist. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in Europa vereinen unsere 900 Mitarbeiter alle Kompetenzen, die für erfolgreichen Betrieb und effiziente Instandhaltung, sowie auch für eine bürgernahe Planung und zuverlässigen Bau von Energieanlagen und Netzen bis hin zu kompletten Verbundkraftwerken erforderlich sind. Wir sind immer eine Energie voraus – sei es bei Sektorkopplung, Beteiligungsmodellen oder bedarfsgerechter Nachtkennzeichnung.

Offizielle Pressemitteilung

 

Unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke ist die von ihm berufene Task Force PCK der Landesregierung heute zu einer Sitzung in der Potsdamer Staatskanzlei zusammengekommen. Dabei berichtete der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner, über die Sicherstellung der Versorgung der PCK Raffinerie in Schwedt mit Rohöl und über die Umsetzung des Zukunftspaketes für das Unternehmen.

Ministerpräsident Woidke sagte zu den Ergebnissen der Beratungen: „Auch in der heutigen Task Force Sitzung haben wir den Raffineriestandort unter einem doppelten Blickwinkel betrachtet: Einerseits schauen wir angesichts der wichtigen Rolle der PCK für die Versorgungssicherheit immer genau auf die aktuelle Situation der Raffinerie. Dabei ging es auch um die Anstrengungen des Bundes und der Eigentümer, die Lieferungen aus Polen und Kasachstan zu verstetigen.

Andererseits haben wir vor dem Hintergrund der ambitionierten Ziele für eine klimaneutrale Transformation des Standortes die Zukunft fest im Blick. Ich freue mich, dass die PCK dabei zuletzt mit einer Auftragsvergabe an Siemens Energy einen wichtigen Grundstein für die Errichtung einer Elektrolyseanlage zur Erzeugung von Wasserstoff legen konnte. Die Weiterentwicklung des Standortes wird damit immer konkreter.“

Der Sprecher der Geschäftsführung der PCK-Raffinerie, Ralf Schairer, berichtete in der Task Force über die aktuelle Wartung der Anlagen und die geplante Elektrolyseanlage. Am 5. April hatte die PCK das Unternehmen Siemens Energy mit der technischen Planung für die Erzeugung von grünem Wasserstoff in der Raffinerie beauftragt. Dies umfasst den Einsatz mehrerer Elektrolyseure, die zusammen auf eine Größe von etwa 100 Megawatt ausbaufähig sind. Ziel ist es, in einem ersten Schritt grauen, u.a. aus Erdgas erzeugten Wasserstoff durch grünen Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien zu ersetzen. Die Vertragsunterzeichnung gilt als Grundstein auf dem Weg hin zu einer grünen Raffinerie.

Die Task Force soll eine bestmögliche Verzahnung der Akteure zur Begleitung des Transformationsprozesses der PCK sicherstellen. Unter Leitung von Ministerpräsident Woidke gehören ihr der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Carsten Schneider, Staatssekretär Kellner, Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach, Umweltminister Axel Vogel, Finanzministerin Katrin Lange, Infrastrukturminister Guido Beermann, Uckermark-Landrätin Karina Dörk, Schwedts Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe sowie Ralf Schairer, Sprecher der PCK-Geschäftsführung, an.

In einem feierlichen Rahmen hat die PCK am heutigen Tage Siemens Energy mit der Erstellung einer konkreten technischen Planung für die Erzeugung von grünem Wasserstoff in der PCK Raffinerie in Schwedt beauftragt. Dies umfasst den Einsatz mehrerer Elektrolyseure, die zusammen auf eine Größe von circa 100 Megawatt ausbaufähig sind. Ziel ist es, in einem ersten Schritt grauen (u.a. aus Erdgas erzeugten) Wasserstoff, wie er derzeit in den Raffinerie-Prozessen zum Einsatz kommt, durch grünen Wasserstoff zu ersetzen.

Mit der Vertragsunterzeichnung von Siemens Energy und der PCK Raffinerie für das Basic Engineering dieser Elektrolyseanlage wird ein bedeutender Grundstein auf dem Weg hin zu einer grünen Raffinerie gelegt und der Transformationsprozess in der Region Schwedt gestartet.

Trotz der schwierigen Umstände, die sich nach dem 24. Februar 2022 ergeben haben, mit den großen Herausforderungen bei der Umstellung auf alternative Rohöle und der Versorgung über Rostock hat PCK kontinuierlich weiter an der Zukunft des Standortes gearbeitet. Die Raffinerie konnte dabei an umfangreiche Studien anknüpfen und mit seinen motivierten Mitarbeitern ein Projekt entwickeln, das in Deutschland einzigartig ist und die Basis für die Strategie 2030+ darstellt.

Ralf Schairer, Sprecher der Geschäftsführung der PCK Raffinerie GmbH, „Wir sind überzeugt, dass Raffinerien mit der vorhandenen Infrastruktur auch zukünftig notwendig sein werden. Wir wissen, dass sich unsere Produkte über die nächsten Jahre ändern werden, um die ambitionierten Klimaschutz-Ziele zu erreichen. Die PCK liegt mitten in einem strukturell begünstigten Umfeld, mit vor allem Zugang zu erneuerbarem Strom und hat demnach sehr gute Voraussetzungen. Dieses Basic Engineering in Zusammenarbeit mit Siemens Energy ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft.“

Unser Anspruch ist die weitere Ausgestaltung des Transformationsprozesses. Grüner Wasserstoff wird dabei eine entscheidende Rolle spielen und an allen nachfolgenden Prozessen beteiligt sein. Mit Unterstützung der Bundesregierung und dem Land Brandenburg können die notwendigen Strukturen geschaffen werden, um einen bedeuteten Beitrag zur Erreichung der anspruchsvollen nationalen Klimaziele zu leisten.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach erklärte: „Die Vereinbarung zwischen Siemens Energy und der PCK ist ein wichtiger Schritt zur Neuausrichtung der Raffinerie. Wasserstoff spielt eine tragende Rolle, wenn es darum geht, fossile Energieträger durch erneuerbare Quellen zu ersetzen. Er kann als Speichermedium dienen sowie als Grundstoff für weitere Applikationen wie beispielsweise synthetische Kraftstoffe. Für die PCK stellt der Elektrolyseur einen bedeutenden Baustein bei der notwendigen Transformation der Raffinerie hin zu alternativen Energien dar. In dem Prozess, die PCK-Raffinerie zukunftsfähig zu machen, geht es damit sichtbar voran.“

Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Michael Kellner: „Das ist der richtige Weg hin zu einer Transformation, wichtig um die Wettbewerbsfähigkeit dieses länderübergreifenden Wirtschaftsstandorts zu stärken und damit die Arbeitsplätze zu erhalten. Die PCK hat eine große Bedeutung für die Region, sowohl für unsere Versorgungssicherheit mit wichtigen Mineralölprodukten und Wärme, als auch mit Blick auf zukunftsweisende Projekte, wie der Wasserstoffproduktion. Wir brauchen verlässliche Partner, um die Energiewende zu meistern. Ich freue mich, das mit Siemens Energy und der PCK Raffinerie eine gute Partnerschaft für den Standort entstanden ist“.  

Der Geschäftsführer von Rosneft Deutschland, Dr. Johannes Bremer erklärte: „Wir haben als Rosneft Deutschland die Zukunftsprojekte der Raffinerie immer aktiv mitgestaltet und unterstützt. Deshalb werden wir dieses erste Leuchtturmprojekt auch finanzieren und legen somit einen wesentlichen Grundstein für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Standorts.“

Seit dem 1. Januar 2023 gilt das freiwillige Embargo der deutschen Bundesregierung gegen den Bezug von russischem Erdöl über die Drushba-Pipeline. Seitdem wird PCK durch Schiffseinlieferungen in Rostock über die Pipeline Rostock-Schwedt versorgt. Alternative Quellen aus Danzig/Polen und Kasachstan werden verhandelt. Die Auslastung der Raffinerie in den ersten beiden Monaten betrug knapp unter 60%. Am 27. und 28. Februar 2023 wurde kasachisches Rohöl für die PCK am Übergabepunkt in Adamovo eingeliefert.

Im Januar und Februar konnte PCK zuverlässig Kraftstoffe und Wärme u. a. für die Regionen Brandenburg und Berlin produzieren. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der PCK tragen durch ihre zuverlässige und professionelle Arbeit zu diesem Ergebnis bei. Erste Maßnahmen zur Erhöhung der Pipelinekapazität Rostock-Schwedt wurden mechanisch fertiggestellt. Die Implementierung in den laufenden Betrieb hat begonnen. Weitere Projekte werden folgen.  

Derzeit laufen in der Raffinerie die letzten Vorbereitungen für einen Verbundstillstand, welcher Mitte April bis Mitte Mai für circa 4 Wochen stattfindet. Der Gesetzgeber sieht regelmäßige Überprüfungen von Anlagen und Equipment vor. Die Anlagen werden so für den nächsten Laufzyklus vorbereitet. Stillstände in dieser Größe sind langfristig geplant, die Versorgungslogistik für diesen Zeitraum angepasst.

Am Freitag, den 20. Januar 2023, tagte die Parlamentarische Konferenz des Landtags Brandenburg und des Abgeordnetenhauses Berlin in der PCK. Dabei wurde der PCK parteiübergreifend Unterstützung ausgesprochen.

Geschäftsführer Ralf Schairer eröffnete nach den Grußworten die Konferenz mit einem Vortrag zur derzeitigen Lage der PCK und gab einen Ausblick auf die Zukunftsprojekte HyEast-Elektrolyse und ENERTRAG-Studie. Er formulierte zudem klare Botschaften und Forderungen in Richtung Politik. 

  • Die PCK hat Ideen und konkrete Projekte für heute, morgen und übermorgen
  • Wir brauchen schnelle Entscheidungen und schnelle Zuwendung der zugesagten Finanzmittel, um die notwendigen Projekte umzusetzen
  • Die Politik muss pragmatische und verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, sodass Investitionen für die Zukunft getätigt werden können
  • Eine neue Pipeline ist wirtschaftlich und energiestrategisch sinnvoll

„Wir müssen schneller werden, sonst werden wir im internationalen Wettbewerb abgehängt.“, verdeutlichte Ralf Schairer. Die Politik sei bisher noch zu langsam bei Entscheidungen, Genehmigungen und Festlegungen. Breite Zustimmung seitens der Parlamentarier gab es für den Bau einer neuen Pipeline zwischen Schwedt und Rostock.

Vor der Konferenz gab es die Möglichkeit einer Werkrundfahrt – der Bus war bis auf den letzten Platz belegt. Harry Gnorski verdeutliche dabei die Bedeutung der PCK für Brandenburg und insbesondere für Berlin. Alle Abgeordneten zeigten großes Interesse und nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort und aus erster Hand zu informieren.

Bisher fehle eine gemeinsame Energieversorgungsstrategie, resümierten viele Abgeordnete aus beiden Bundesländern.

Schwedt und Berlin, 05. Januar 2023 – Als eine der ersten Raffinerien in Deutschland tritt die PCK Raffinerie GmbH der Luftfahrtinitiative aireg für Erneuerbare Energien in Deutschland (Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany) bei.

Die PCK war Vorreiter beim Einsatz von biostämmigen Komponenten im Raffinerieprozess und stellt unterschiedliche hochwertige Biokraftstoff-Komponenten her. Auf dem Industrieparkgelände der PCK befindet sich einer der größten Bioenergieproduzenten Europas und nun auch das „Startup Labor Schwedt“, gefördert durch die Bundesregierung und das Land Brandenburg.

Im Zuge der Transformation arbeitet PCK an unterschiedlichen nachhaltigen Projekten und mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Ziel ist es, die regionalen Überschüsse an grüner Energie (Wind und Solar) und die verfügbaren Industrieflächen optimal in diesen Prozess einzubringen.

Der Einsatz und/oder die Produktion von Sustainable Aviation Fuels zur Reduzierung der Emissionen des Luftverkehrs ist ebenfalls wichtiger Bestandteil der Strategie von PCK. Insbesondere als Lieferantin für den Flughafen BER ist die Raffinerie hier in einer besonderen Rolle.

Die Raffinerie mit Standort in Schwedt versorgt darüber hinaus zu 90 % den Ballungsraum Berlin und Brandenburg, sowie Teile Westpolens mit Kraftstoffen.

Ralf Schairer, Sprecher der Geschäftsführung der PCK Raffinerie GmbH „Als Mitglied bei aireg haben wir Zugang zu relevanten Informationen und Netzwerken. Diese sind wichtig, um unsere Entwicklung hin zum nachhaltigen Raffineriestandort weiter zu beschleunigen.“

Melanie Form, Mitglied des aireg-Vorstands und Leiterin der Geschäftsstelle, sagt zum Beitritt: „Wir freuen uns sehr, die PCK Raffinerie GmbH als Mitglied begrüßen zu dürfen. Damit nachhaltige Flugkraftstoffe hohe Marktanteile erreichen, ist der Beitrag von Raffinerien wie der PCK, die eine Emissionsreduktion priorisiert und die Produktion erneuerbarer Kraftstoffe aktiv weiterentwickeln
unersetzbar.“

Über die PCK Raffinerie GmbH:
Die PCK Raffinerie GmbH steht für die Reduktion von Abfällen und Emissionen sowie für eine effiziente Energienutzung und verarbeitet jährlich etwa 12 Millionen Tonnen Rohöl zu Benzin, Diesel, Kerosin, Energie (Strom, Dampf) und weiteren Produktion. Das Unternehmen plant bis 2025 zu den energieeffizientesten Raffinerien Westeuropas zu gehören. Weiterhin sind in der PCK über 600 Mio. Euro für den Umweltschutz investiert worden, die beispielsweise in den Bau von Entschwefelungsanlagen und Abgasreinigungen gingen oder für den Bau eines neuen Kraftwerkes mit einer dreistufigen Abgasreinigung: Entstickung, Entstaubung, Entschwefelung genutzt wurden.

Über aireg e.V:
aireg – Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V. wurde 2011 als Verbund von Unternehmen und Organisationen aus Industrie, Forschung und Wissenschaft gegründet. Als gemeinnützige Initiative setzt sich aireg für die Verfügbarkeit und Verwendung von Erneuerbaren Energien in der Luftfahrt ein, um die ehrgeizigen CO₂-Minderungsziele der Luftverkehrswirtschaft zu erreichen. Die Mitglieder kommen aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette regenerativer Energien für die Luftfahrt: Dies reicht von der Forschung an Universitäten und Großforschungseinrichtungen, Anlagenherstellern und Anlagenbetreibern, Bioraffinerien, der
Mineralölwirtschaft, Antriebs- und Flugzeugherstellern, Regierungsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Flughäfen bis zu Fluggesellschaften. Die industriellen Mitglieder decken international die Bandbreite vom Start-up bis zu Großkonzernen ab.

Mit Stand vom 16. Dezember 2022 wurden wir als Unternehmen von unseren Gesellschaftern angewiesen, die offizielle Nominierung für Lieferungen von russischem Öl für Januar 2023 auf „0“ festzusetzen. Zwei unserer Gesellschafter hatten bereits frühzeitig den freiwilligen Verzicht auf russisches Rohöl bis zum Jahresende erklärt.

Die Rohöl-Nominierung an die jeweiligen Pipelinebetreiber in Russland, Weißrussland und Polen ist der formale monatliche Prozess, welcher den Transport und somit Import von russischem Öl administriert.

Am 31. Dezember 2022 um 18:10 Uhr wurde vorerst das letzte russische Rohöl für die Raffinerie am Übergabepunkt im polnischen Adamovo eingeliefert. Den Übergang auf nicht-russisches Öl haben wir bis jetzt gut und professionell gemeistert. Mit der heutigen
Momentaufnahme können wir sagen, dass die Logistik funktioniert und die Raffinerie betreibbar ist.

Im polnischen Pipelinesystem lagern weiterhin Bestände, die sukzessive abgebaut werden. Sie unterstützen die Versorgungssicherheit in den ersten Wochen des neuen Jahres. Aus diesem Grund wird die Drushba auch über den 31. Dezember 2022 hinaus zeitweise noch genutzt.

Seit dem 1. Januar 2023 wird die Rohölversorgung mit Schiffseinlieferungen über den Hafen Rostock und der Pipeline nach Schwedt realisiert. Die notwendigen Schiffe dafür sind terminiert.

Bisher sind uns keine Mengen über alternative Quellen wie Danzig oder Kasachstan bestätigt, wir spüren aber den Willen von Gesellschaftern und Politik uns mit zusätzlichen Mengen zu versorgen.

Ralf Schairer, Sprecher der PCK-Geschäftsführung: „Mehr als 1 Milliarde Tonnen Rohöl sind in den letzten Jahrzehnten zuverlässig aus Russland über die Drushba nach Deutschland gekommen. Seit Januar 2023 kommt das Rohöl per Tanker nach Rostock und wird dort über die Pipeline nach Schwedt verpumpt. Wir haben eine Lernkurve in der Logistikkette und im Raffineriebetrieb, lernen jedoch schnell, passen an und optimieren, wenn möglich.“

Als Brücke in die grüne Zukunft und für eine langfristig verlässliche Versorgung sieht PCK den Bau einer neuen Pipeline als die beste Investition. Darauf arbeiten wir hin, hoffen dabei auf die Unterstützung der Politik sowie auch zügige Entscheidungen.

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Pressekontakt

Viola Brocker

T+ 03332 46-5496

 

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