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04. Juli 2019Rosneft-CEO Igor Setschin besucht PCK Raffinerie GmbH

Am 3. Juli 2019 besuchte Rosneft-Chef Igor Setschin die PCK Raffinerie in Schwedt/Oder. Nach den Qualitätsproblemen in der Druschba-Pipeline kam er zu einer Gesprächsrunde nach Schwedt, um mit Vertretern von Rosneft Deutschland und dem PCK-Management die Situation und das weitere Vorgehen abzustimmen. Dabei dankte Igor Setschin dem PCK-Team und Rosneft Deutschland ausdrücklich für das souveräne und professionelle Handling der Situation. Er machte klar, dass für Rosneft nicht nur die Qualität von Produkten und die Einhaltung von Lieferverträgen, sondern auch die für Mensch und Umwelt sichere Verarbeitung oberste Priorität habe.

Qualitätsmonitoring wird fortgesetzt

Am 24. April 2019 wurde die Verpumpung zwischen Weißrussland und Polen eingestellt, nachdem größere Mengen organischer Chloride im Rohöl festgestellt wurden. Vier von sechs Raffinerien, die kontaminiertes Rohöl aus dem Druschba-System erhalten haben, hatten in Folge dessen massive Schäden in den Prozessanlagen zu verzeichnen und mussten kurzfristig die Verarbeitung einstellen. Dank schneller Anpassungsmaßnahmen konnte die Verarbeitung bei PCK fortgeführt werden. Eine Alternativversorgung mit Rohöl für PCK über den Ölhafen Rostock wurde aufgebaut.

PCK-Geschäftsführer Wulf Spitzley sprach von einer konstruktiven, sachorientierten Zusammenarbeit über Länder- und Unternehmensgrenzen hinweg: „Wir haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche mit unseren Gesellschaftern, insbesondere mit Rosneft, geführt. Das werden wir im Rahmen einer Arbeitsgruppe verstärken.“

Das umfangreiche Qualitätsmonitoring der PCK wird fortgeführt.

Konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten

Über Wochen arbeiteten die Gesellschafter Rosneft, Shell und ENI gemeinsam mit PCK und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter Hochdruck an einer Lösung. Der ostdeutsche Markt konnte stabilisiert und die Inanspruchnahme der Erdölreserve des Erdölbevorratungsverbandes vermieden werden. Dafür bedankte sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in einem Brief ausdrücklich bei PCK-Mehrheitsgesellschafter Rosneft Deutschland.

„Die letzten Wochen waren eine Herausforderung, aber auch die haben das PCK-Team und die Gesellschafter hervorragend gemeistert“, sagte Geschäftsführer Wulf Spitzley.