PRESSEARCHIV

Mittwoch 15. September 2004 Leistungsüberprüfung Werkfeuerwehr

Am Mittwoch, dem 15. September 2004, wurde in der PCK Raffinerie GmbH eine turnusmäßige Leistungsüberprüfung der PCK-Werkfeuerwehr durch die Behörden des Landes vorgenommen. Die Leistungsüberprüfung war verbunden mit einer Notfallübung in den Raffinerieanlagen.
Es wurde der Austritt von toxischen Gasen über ein Leck als Übungsfall angenommen, bei dem die Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr durch die Alarmierung der nebenberuflichen Kräfte unterstützt wurden. Die Einsatzkräfte wurden durch einen Werksirenenalarm verständigt, wobei gleichzeitig die Werkeinsatzleitung alarmiert wurde und die Koordinierung der Aufgaben übernahm.
Alarmiert wurden nicht nur die Feuerwehrkräfte vor Ort, sondern auch die Mitarbeiter, die sich in der Freizeit befunden haben. Diese Alarmierung erfolgte über ein neues, digitales Alarmsystem, welches mit der Alarmierung eine Information und die sofortige Rückmeldung ermöglicht.
Es konnte festgestellt werden, dass mit diesem System zusätzlich zu den hauptberuflichen Feuerwehrleuten 20 bis 30 nebenberufliche Kräfte innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen.
Es wurden umfangreiche Gefahrenabwehrmaßnahmen vor Ort erfolgreich getestet. Die Tests haben gezeigt, bei einer guten Zusammenarbeit von Anlagenpersonal und Einsatzkräften wird eine konsequente Gefahrenabwehr und eine Eingrenzung des Schadens erreicht.
Landesbranddirektor Henry Merz vom Ministerium des Innern Brandenburg begleitete den Übungseinsatz von Beginn an und wertete, dass die bei PCK wirkenden Gefahrenabwehrmaßnahmen geeignet sind, solche und ähnliche Störfälle erfolgreich zu bekämpfen. Wörtlich sagte er weiter: "Die PCK hat in den vergangenen Jahren viel Zeit und Aufwand in die Ausbildung ihrer Werkfeuerwehr und in die Vorsorge gesteckt. Die Führung des Werkes ist auf der Höhe der Zeit."

Dienstag 03. Februar 2004 Bewerbungen für die Nordbrandenburger BioEnergie GmbH & Co. KG (NBE)

Die Nordbrandenburger BioEnergie GmbH & Co. KG (NBE) errichtet gegenwärtig auf dem Gelände der Raffinerie eine Bioethanolanlage. Bewerbungen für diese Anlage sind an folgende Adresse zu richten:

Nordbrandenburger BioEnergie GmbH & Co. KG
Gebäude K 820
Passower Chaussee 111
16303 Schwedt/Oder

Mittwoch 21. Januar 2004 Die Gesellschafter der PCK Raffinerie GmbH haben die Produktion mit biogenen Krafstoffen...

Die Gesellschafter der PCK Raffinerie GmbH (das sind die Shell Deutschland Oil GmbH, die Ruhr Oel GmbH, und die AET-Raffineriebeteiligungsgesellschaft mbh.) haben die Produktion von biogenen Kraftstoffen beschlossen. Der Countdown für die Herstellung dieser Kraftstoffe hat in der PCK Raffinerie GmbH bereits begonnen. Noch im Dezember hatte die Bundesregierung die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Beimischung von Biokraftstoffen in den herkömmlichen Mineralölkraftstoff geschaffen. Grundlage war eine Richtlinie des Europäischen Parlaments, den Anteil alternativer Kraftstoffe am Markt zu erhöhen.
PCK beschäftigt sich seit Beginn des Jahres 2003 mit der Erzeugung von Biokraftstoffen und hat seither erfolgreich Versuche durchgeführt und entsprechende Projekte aufgelegt. Der erste Schritt wird die Erzeugung von Bio-ETBE (Ethyl-Tertiär-Butyl-Ether) sein. Das Bio-ETBE wird als Oktanzahlverstärker in hochoktanigen Ottokraftstoffen eingesetzt und das bisher zugemischte MTBE (Methyl-Tertiär-Butyl-Ether) ersetzen. MTBE hatte keine biogenen Anteile.
Dazu wird PCK eine bestehende Prozessanlage schrittweise auf die Verarbeitung von Bio-Ethanol umstellen. Am 22. Januar beginnt die erste Etappe des Testbetriebes. Das entstehende Bio-ETBE wird den hochoktanigen Ottokraftstoffen (vorwiegend in die Sorten Super und Super Plus) in unterschiedlichen Konzentrationen beigemischt. Hochgerechnet kann PCK noch 2004 rund zwei Millionen Tonnen Ottokraftstoffe mit einem biogenen Anteil ausliefern.
In einer weiteren Testreihe wird die Zumischung von Rapsmethylester in den Dieselkraftstoff vorbereitet.

Donnerstag 09. Oktober 2003 Ortsumgehung Passow

Die Ortsumgehung Passow wird kommen. Damit ist ein weiterer Schritt gemacht bei der Anbindung des Wirtschaftsraumes Schwedt an die Verkehrsnetze Deutschlands und Europas. PCK begrüßt, dass die Ausschreibungen der Leistungen für den Bau der Ortsumgehung Passow noch in diesem Jahr starten sollen. So wird dem zunehmenden Schwerlastverkehr auf der B166 Rechnung getragen. Die Durchlässigkeit der Bundesstraße in Richtung Autobahn A20 wird mit der Mittelfreigabe wesentlich verbessert.
Mit dem Bau der Ortsumgehung Passow wird ein Nadelöhr im Straßennetz der Uckermark beseitigt. Als Unternehmen der Uckermark begrüßen wir dieses Verkehrsvorhaben, weil es einen Engpass auf der wichtigen Ost-West-Verbindung B166 beseitigt. Neuansiedler finden so schneller den Weg nach Schwedt und haben freie Fahrt für den Abtransport ihrer Produkte.

Montag 19. Mai 2003 Die PCK Raffinerie GmbH ist die erste Raffinerie in Deutschland, deren betriebliche...

Die PCK Raffinerie GmbH ist die erste Raffinerie in Deutschland, deren betriebliche Abläufe zu Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität (HSEQ - Health, Safety, Environment, Quality) nach einem integrierten Managementsystem zertifiziert wurden. Das machte der Leitende Auditor, Irawan Abidin, von der Zertifizierung und Gutachter GmbH Det Norske Veritas bei der Übergabe der Zertifikate an die Geschäftsführung der PCK am 19. Mai in der Schwedter Raffinerie deutlich. Damit fand eine beispiellose Arbeitsphase bei PCK einen krönenden Abschluss. Eingeschlossen in die erfolgreiche Zertifizierung waren auch die Tochtergesellschaften der PCK, die Abfallverwertung Schwedt (AVS) und die PCK-elf-Tanklagergesellschaft GbR(PETS) in Seefeld.

Zuvor wurden in einem umfangreichen Zertifizierungsaudit vom 24. bis 28. März die Managementsysteme zu Qualität, Umweltschutz und Arbeitsschutz auf Herz und Nieren geprüft. Die seinerzeit ermittelten wenigen Abweichungen von der Norm wurden unverzüglich abgearbeitet. Die Auditoren waren beeindruckt von der Kompetenz der PCK-Mitarbeiter und der sehr detaillierten Dokumentation.

Donnerstag 28. November 2002 In der PCK Raffinerie GmbH in Schwedt ist am 26. November der Leistungstest...

In der PCK Raffinerie GmbH in Schwedt ist am 26. November der Leistungstest für die Wasserstoffanlage erfolgreich beendet worden. Damit sind jetzt alle Projekte der Schwedter Raffinerie zur Herstellung schwefelfreier Kraftstoffe fertig gestellt. Der Bau der Wasserstoffanlage war dabei eine besonders wichtige Investition innerhalb des so genannten Auto/Oel-Programms zur Bereitstellung schwefelfreier Kraftstoffe. An der Realisierung der 38 Mill. Euro teuren Investition waren neben der holländischen Engineeringfirma Technip in Schwedt niedergelassene Unternehmen wie RBS (Bau), Veba Oel Technologie und Automatisierung Schwedt und Cegelec Sunvic (Steuerungs- und Messtechnik), Rohrplan (Anschlussrohrleitungen) und Honeywell (Prozessleitsystem) eingebunden.

Fünf Projekte sind in der zweiten Stufe des Auto/Oel-Programms aufgelegt worden, um die Bereitstellung der schwefelfreien Qualitäten für allen Benzinsorten und Dieselkraftstoff ab erstem Januar 2003 an den Tankstellen zu sichern. Neben der Wasserstoffanlage waren insbesondere Kapazitätserhöhungen in Entschwefelungsanlagen notwendig.

Schon seit dem 1. November werden die Tanklager mit schwefelfreiem Produkt beliefert, um den notwendigen Vorlauf für die termingerechte Auslieferung der Qualitätskraftstoffe an den Tankstellen zu sichern. Insgesamt haben die Gesellschafter der PCK über 80 Mill. Euro für die Realisierung dieser Projekte aufgewendet.

Freitag 30. August 2002 Zum 1. September 2002 wird Herr Dr. Klaus Niemann Mitglied der PCK-Geschäftsführung...

Zum 1. September 2002 wird Herr Dr. Klaus Niemann Mitglied der PCK-Geschäftsführung in Schwedt. Er wird als designierter Geschäftsführer Produktion und Technik zum Ende des Jahres die Nachfolge von Dr. Hans-Otto Gerlach als Sprecher der Geschäftsführung antreten, der in den Ruhestand geht.
Seit 1980 ist Dr. Niemann bei Veba Oel Gelsenkirchen in unterschiedlichen operativen und Stabsfunktionen tätig. Im November 1998 hatte er die Leitung des Werkes Münchsmünster übernommen.
"Ich weiß, dass mich in Schwedt eine höchst motivierte und engagierte Mannschaft und eine sehr professionell geführte und wettbewerbsfähige Raffinerie erwartet. Ich bin sehr gespannt auf die Menschen in der Uckermark, die Arbeit in der Raffinerie und die Landschaft", äußerte sich Dr. Klaus Niemann gegenüber der PCK-Mitarbeiterzeitung.
Dr. Niemann (51) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Montag 22. Juli 2002 Aufstellen eines Reaktors für schwefelfreie Kraftstoffe

Mit dem Aufstellen des Reaktors für eine Anlage, in der Einsatzprodukt für den katalytischen Spalter (FCC) entschwefelt wird, geht die PCK Raffinerie GmbH einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung des Auto/Oel-Programms und zur Herstellung schwefelfreier Kraftstoffe. Der Reaktor gehört mit einem Gewicht von 570 t, einer Länge von 46,7 Metern und einem Durchmesser von 5,2 Metern zu den größten Ausrüstungen, die je in der Raffinerie aufgestellt wurden. Gebaut wurde er von der italienischen Firma ATB in der Nähe Venedigs und kam auf dem Wasserweg über Rotterdam, den Rhein, den Mittellandkanal, den Oder-Havel-Kanal und die Friedrichsthaler Wasserstraße in den Schwedter Hafen. Er wird mit einem fabrikneuen 1000t-Raupenkran vom Schiff gehoben. Der Reaktor kostet (Transport und Hebeleistungen inbegriffen) 3,5 Mill. Euro. Für das gesamte Projekt zur Einbindung des Reaktors und zur Optimierung der Anlage sind ca. 20 Mill. € veranschlagt. Der Reaktor für die Entschwefelungsanlage wird während des Stillstandes Anfang November in die Anlage eingebunden. Anschließend ist ein Probebetrieb vorgesehen.
Mit diesem und vier weiteren Projekten, die zurzeit parallel in der PCK realisiert werden, wird die Bereitstellung von schwefelfreien Kraftstoffen für die Verbraucher ab 01. Januar 2003 sichergestellt.

Freitag 19. Juli 2002 In der PCK Raffinerie GmbH wird am 31. Oktober ein Reaktor zur Entschwefelung...

In der PCK Raffinerie GmbH wird am 31. Oktober ein Reaktor zur Entschwefelung von Kraftstoffkomponenten aufgestellt. Die 44 Meter lange und 250 Tonnen schwere Ausrüstung hat einen Umfang von 3,8 Metern und wurde in der Deggendorfer Werft und Eisenbau GmbH gebaut. Der Reaktor gelangte über Wasserstraßen nach Schwedt und wurde am 30. Oktober am Schwedter Hafen verladen und komplett über die B2n in die Raffinerie transportiert.
Der Reaktor wird in der nächsten Anlagenabstellung in die Anlage eingebunden. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Ausbeute an schwefelfreiem Dieselkraftstoff.